Rostock bangt um Lantz und Tjikuzu – «Löwen» optimistisch

Rostock/München (dpa) – Fußball-Bundesligist FC Hansa Rostock bangt vor dem Heimspiel gegen 1860 München um den Einsatz von Marcus Lantz und Razundara Tjikuzu.

Lantz laboriert an einer Muskelverhärtung im Oberschenkel, Tjikuzu hat seine Sprunggelenkverletzung aus der Partie bei Borussia Dortmund noch nicht auskuriert. «Ich hoffe, dass beide dabei sein können», sagte Hansa-Trainer Juri Schlünz. Er muss ohnehin schon auf Thomas Rasmussen (Kapselriss), Gabriel Melkam (Knie-Operation) und Gernot Plassnegger (Rot-Sperre) verzichten.

Hansa-Stürmer Martin Max sieht dem Aufeinandertreffen mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden mit gemischten Gefühlen entgegen. «Wir wollen gewinnen. Danach drücke ich 1860 die Daumen», sagte der 35 Jahre alte Torjäger. Seine einstigen Weggefährten machen in Optimismus. «Wir bleiben ganz sicher in der Liga. Wir beginnen erstmal mit einem Sieg in Rostock», kündigte Torjäger Paul Agostino an. In seinem dritten Spiel als Trainer der Münchner will Gerald Vanenburg endlich seinen ersten Sieg landen.

Seit vier Spielen sind die Sechziger in Rostock ungeschlagen. Zuletzt gab es ein 4:1, davor drei Unentschieden. Vanenburg muss im Ostseestadion weiter auf Janne Saarinen (Muskelprobleme), Benjamin Lauth (Bruch am linken Mittelfuß), Danny Schwarz (Reha nach Verrenkungsbruch im linken Sprunggelenk) und Markus Weissenberger (Verrenkungsbruch im linken Sprunggelenk) verzichten.

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