Nach PR-Unfall: Rosberg bekennt sich zur Frauen-WM

Nach PR-Unfall: Rosberg bekennt sich zur Frauen-WM
Nach PR-Unfall: Rosberg bekennt sich zur Frauen-WM
Formel-1-Pilot Nico Rosberg interessiert sich doch für die Fußball-WM der Frauen.

Berlin (dpa) – Formel-1-Pilot Nico Rosberg hat sich nach einem PR-Unfall ausdrücklich zum Frauen-Fußball bekannt. «Ich stelle hier noch einmal klar: Ich bin ein Fan von der Frauen-Nationalmannschaft und werde mitfiebern», schrieb der Rennfahrer auf seiner Webseite.

Zuvor hatte eine Aussage des Wiesbadeners zur Frauen-WM für Wirbel gesorgt. «Aber es gibt doch auch Paralympics, die man sich auch ansieht. Das ist doch so, dass dort ein Mensch nicht die ganz große Leistung bringen kann, aber unter sich sind sie alle ähnlich und deswegen ist es trotzdem spannend», hatte Rosberg am Rande des Rennens in Valencia in einer Presserunde gesagt.

Der Vergleich der Paralympics, den Olympischen Spielen der Behindertensportler, mit der Frauen-Weltmeisterschaft brachte Rosberg prompt Negativ-Schlagzeilen ein. Der um seinen Ruf besorgte 26-Jährige beteuerte nun, es handle sich um «eine gravierende Fehlinterpretation meiner Aussagen». Um dies zu belegen, veröffentlichte Rosberg die Abschrift des Gesprächs mit Journalisten vor dem Großen Preis von Europa. Dort sagt der Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters Keke Rosberg zunächst, er werde sich das WM-Finale anschauen, wenn das deutsche Team ins Endspiel einzieht.

Nach einem längerem Wortwechsel auf Herrenwitz-Niveau zwischen den anwesenden Journalisten über Frauen und Randsportarten im Allgemeinen fallen dann die Sätze von Rosberg. In den Tagen darauf wurden diese Aussagen in mehreren Medien aufgegriffen und Rosberg geriet in Erklärungsnot. «Hierdurch bekommt ihr mal einen Eindruck vom Haifischbecken Formel 1», betitelte Rosberg nun seine Mitteilung.

Rosbergs Mitteilung