FCK verpflichtet Engelhardt – Jancker vorgestellt

FCK verpflichtet Engelhardt – Jancker vorgestellt
FCK verpflichtet Engelhardt - Jancker vorgestellt
René C. Jäggi (l) stellt im Fritz-Walter-Stadion Neuzugang Carsten Jancker vor.

Kaiserslautern (dpa) – Nach zwei Zitterjahren bastelt der 1. FC Kaiserslautern mit Hochdruck an einer besseren sportlichen Zukunft. Die Pfälzer stellten mit Marco Engelhardt bereits den siebten Neuzugang für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga vor.

Der 23-jährige Mittelfeldspieler vom Karlsruher SC unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2007. Keine Zukunft bei den «Roten Teufeln» hat dagegen der Portugiese José Dominguez, dessen Vertrag nicht verlängert wird.

Offen ist der Verbleib von Hany Ramzy und Ciriaco Sforza, die zu den Großverdienern in Kaiserslautern zählen. Der Verein hat die Option für eine Vertragsverlängerung mit Sforza, der einen Anschlussvertrag als Sportdirektor besitzt, nicht gezogen. Da der Schweizer aber unbedingt spielen will, muss neu verhandelt werden.

Einen Neuanfang in der Pfalz sucht Carsten Jancker, der ebenfalls offiziell vorgestellt wurde. «Ich hatte zwei sportlich verlorene Jahre in Italien», berichtete der Stürmer von seiner Leidenszeit in Udine. Dort hatte der 33-malige Nationalspieler überwiegend auf der Bank gesessen und ordentlich Frust aufgebaut. «Das einzig Positive an der Zeit war, dass meine Töchter jetzt Italienisch sprechen», sagte Jancker.

Der 29-Jährige will sich mit Toren für den FCK auch bei Teamchef Rudi Völler wieder ins Gedächtnis rufen. «Priorität hat aber zunächst der Verein. Alles andere ist noch weit weg», meinte der Stürmer, der nach eigener Einschätzung bei Null anfängt. «Ich habe in Italien nur wenige gute Spiele gemacht. Das war sicher keine Empfehlung.»

Ein schwerer Gang steht Jancker abseits des Rasens bevor. Vor drei Jahren hatte der damalige Bayern-Spieler den Fans auf dem Betzenberg den «Stinkefinger» gezeigt und sich höchst unbeliebt gemacht. Die Differenzen will er nun in einem privaten Gespräch mit dem Fan-Beirat ausräumen. Jancker: «Ich hoffe auf einen wohlwollenden Empfang.»

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