FC Bayern dementiert neue Trainer-Spekulationen

FC Bayern dementiert neue Trainer-Spekulationen
FC Bayern dementiert neue Trainer-Spekulationen
Ottmar Hitzfeld spitzt auf einer Pressekonferenz im Februar die Lippen.

München (dpa) – Dementis von allen Seiten, aber einfach keine Ruhe: Der FC Bayern München und der VfB Stuttgart haben einen vorzeitigen Trainerwechsel kategorisch ausgeschlossen, doch die Spekulationen um Ottmar Hitzfeld und Felix Magath reißen nicht ab.

Uli Hoeneß gerät mittlerweile mächtig in Rage. Von «Grimms Märchen», «Spekulationen und Querschüssen» und «Schmarrn» sprach der Bayern-Manager, der bereits am Vortag wahlweise von «Blödsinn» und «Unfug» geredet hatte, in München. «Es gibt überhaupt keine Vereinbarung mit Felix Magath, zum 1. Juli 2004 schon gleich gar nicht», betonte Hoeneß. «Wir haben erklärt, dass Ottmar Hitzfeld der Trainer der nächsten Saison sein wird. Das wird auch so sein.»

Hoeneß sieht den deutschen Fußball-Rekordmeister, der im Bundesliga-Endspurt mit der Vorbereitung auf die Schlagerspiele gegen Werder Bremen und den VfB Stuttgart beschäftigt ist, ungerecht behandelt. «Unsere Offenheit und Ehrlichkeit, wie wir mit diesem Thema umgegangen sind, wird jetzt permanent mit Füßen getreten», klagte er: «Wir müssen uns ständig rechtfertigen, und es wird ständig von allen Seiten versucht, irgendwelche Spekulationen, die jeglicher Grundlage entbehren, ins Gefecht zu schicken.»

Im Gegenzug versicherte VfB-Präsident Erwin Staudt, dass die Stuttgarter Magath im Fall des Falles auch keine Freigabe erteilen würden. «Entscheidend für mich ist: Die Bayern können sich auf die Hinterbeine stellen – der Vertrag unseres Teammanagers ist bis 2005 bindend. Da gibt es überhaupt keine Diskussionen», sagte Staudt der «Stuttgarter Zeitung». Wenn man in München schon meine, einen neuen Trainer zu brauchen, müsse man an andere Kandidaten denken. Staudt habe Magath auf die Spekulationen angesprochen, und der VfB-Coach habe geantwortet, dass er diese Gerüchte leid sei. «Ich vertraue unserem Teammanager.» Magath hatte angekündigt, sich vorerst nicht mehr zu dem Thema zu äußern.

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