Erfurts Präsident Frohwein zurückgetreten

Erfurt (dpa) – Rolf Frohwein, der Präsident des Fußball-Zweitligisten FC Rot-Weiß Erfurt, ist am 30. Dezember zurückgetreten.

Das teilte der Aufsichtsrat des Vereins erst zwei Tage später mit. Als offiziellen Grund habe der ehemalige Präsident geschäftliche Gründe angegeben, hieß es. Frohwein ist Geschäftsführer einer Porzellanfabrik in Ilmenau.

In den vergangenen Wochen war Frohwein massiv von Mitgliedern des Aufsichtsrats kritisiert worden. Ihm waren Vorwürfe wegen des Umgangs mit den Forderungen des früheren Managers Wilfried de Buhr gemacht worden, der angeblich 400 000 Euro vom Verein zu bekommen hat und deshalb unmittelbar vor Weihnachten einen Insolvenzantrag gegen den FC Rot-Weiß Erfurt gestellt hatte. Zudem kreidete man Frohwein an, dass der seit vielen Jahren mit großen finanziellen Problemen kämpfende Verein nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga keine neuen Groß-Sponsoren fand.

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