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Eintracht Braunschweig übernimmt nach eindrucksvollem Heimsieg über die Würzburger Kickers wieder die Tabellenführung

Eintracht Braunschweig übernimmt nach eindrucksvollem Heimsieg über die Würzburger Kickers wieder die Tabellenführung
Eintracht Braunschweig Wappen
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(von unserem Autor Juro)

Eintracht Braunschweig fuhr im sechsten Drittligaspiel – schließlich auch in der Höhe verdient – bereits mit einem 5:2-Heimerfolg über die Würzburger Kickers vor 18000 begeisterten Zuschauern im Eintracht-Stadion den fünften Sieg ein und thront nun wieder an der Tabellenspitze. Konnten die Bayern die erste Halbzeit noch halbwegs ausgeglichen gestalten, brachen in der zweiten Hälfte bei ihnen defensiv alle Dämme. Die diesmal auch spielstark agierenden Löwen gingen dabei mit ihren Chancen auch noch sehr leichtfertig um. Besonders zielsicher erwies sich diesmal der BTSV-Mittelstürmer Proschwitz mit einem Doppelpack.

Braunschweigs Trainer Flüthmann konnte in diesem Spiel wieder auf seinen Stammkeeper Fejzic zurückgreifen, der nach überstandenem grippalen Infekt Engelhardt zwischen den Pfosten ersetzte. Auch der zwischendurch verletzte Innenverteidiger Becker war zurück, so dass Ziegele wieder auf der Bank Platz nahm. Zudem spielte diesmal nach dem 3:0-Erfolg in Kaiserslautern der dort nach seiner Einwechslung überzeugende Wiebe für Pfitzner diesmal von Anfang an auf der Sechs. Würzburgs Coach Schiele wechselte nach dem 3.2-Erfolg gegen Münster zweimal: Kwadwo und Gnaase blieben auf der Bank, Herrmann und Baumann durften sich an ihrer Stelle beweisen.

Das Spiel begann sehr flott und abwechslungsreich, wobei die Gastgeber von Anfang an dominierten. Dabei nutzten die Löwen gleich den ersten aussichtsreichen Standard, um 1:0 in Führung zu gehen. Rechts vor dem Würzburger Strafraum zirkelte Braunschweigs Spielmacher Kobylanski einen Freistoß so genau in den Strafraum der Gäste, dass Mittelstürmer Proschwitz nur noch kurz hochsteigen musste, um das Leder einzuköpfen.

Die Braunschweiger hatten nun den Gegner fest im Griff und kamen besonders durch Rechtsaußen Bär zu drei klaren Einschuss-Möglichkeiten, die in der 13., 16. und 19. Spielminute alle vergeben wurden. Dies rächte sich, denn Würzburg nutzte in der 26. Minute BTSV-Sorglosigkeit aus. Eine harmlos wirkende Flanke von Linksaußen durch Herrmann wurde von der Braunschweiger Defensive von Spieler zu Spieler verpasst. Kaufmann rauschte rechts in den Ball und verwandelte zum Ausgleich, der zu dieser Spielzeit schmeichelhaft war.

Nun wurde das Spiel offener, da Braunschweig sich vom Rückschlag erholen musste. Fehler im Spielaufbau häuften sich, Würzburg kam jetzt mehrmals gefährlich vor den Löwen-Strafraum. Zehn Minuten nach dem Würzburger Ausgleich zappelte dann der Ball erneut im von Fejzic gehüteten Braunschweiger Kasten. Würzburgs Außenverteidiger Hemmerich profitierte von fehlerhaftem Defensivverhalten der Gastgeber und hämmerte das Spielgerät oben links in das Tor-Eck.

Nachdem die Franken das Spiel gedreht hatten, wachte die Eintracht richtig auf und drückte auf die Tube. So dauerte es nur fünf Minuten, bis das Ergebnis wieder ausgeglichen wurde. Die Löwen kombinierten dabei die Würzburger über links schwindelig, als Wiebe einen herrlichen Querpass auf Proschwitz spielte, der freistehend den Ball versenkte (40.). Wieder hatte der niederländische Keeper Verstappen, der vor kurzer Zeit seine Profi-Laufbahn in Braunschweig begonnen hatte, keinerlei Abwehrchance. Mit dem Unentschieden ging das unterhaltende und abwechslungsreiche Spiel in die Pause.

Eintracht Braunschweig kam mit der Einstellung auf den Platz zurück, das Spiel in der zweiten Halbzeit noch einmal neu zu beginnen. Dem starken Offensiv-Feuerwerk der Gastgeber hatten die Bayern nichts mehr entgegenzusetzen. Bereits in der 48. Minute erzielten die Löwen das erneute Führungstor. Becker köpfte, links am Fünfer stehend, eine genau hereingegebene Vorlage aus dem Zentrum von Bär aus dem Strafraum-Zentrum in den Winkel, ohne das Verstappen noch eine Hand an den Ball bringen konnte.

Nur im direkten Gegenzug versprühten die Kickers für die nächste Spielzeit noch einmal etwas von Gefahr für das BTSV-Tor, als Sontheimer am Strafraum der Blau-Gelben den Abschluss suchte. Dann rollte weiterhin die Eintracht, die schöne Kombinationen und starke Einzelaktionen zeigte. In der 53. Minute war es zum Beispiel der immer stärker aufspielende Braunschweiger Sechser Wiebe, der knapp über Verstappens Tor zielte. In der 56. Minute war Eintrachts Linksaußen Feigenspan dann nicht mehr zu halten, spielte sich unwiderstehlich über seine Seite gegen mehrere Würzburger durch und spielte wunderschön quer auf Marcel Bär, der vor dem Fünfmeter-Raum blank stand und den Ball nur noch zum 4:2 über die Linie drücken musste.

Braunschweig hatte noch nicht genug, berannte weiterhin das Franken-Tor. In der 66. Minute schlenzte erneut Feigenspan den Ball denkbar knapp aus nächster Nähe über das Tor der Gäste, bevor dann Rechtsverteidiger Kessel, immer wieder dynamisch nach vorne stoßend, für sein Engagement belohnt wurde. Zwei Würzburger schüttelte er in der Hälfte der Kickers ab und passte auf den im Strafraum lauernden Kobylanski, der zum 5:2 vollendete.

Die blau-gelbe Spiel-Power hielt noch bis zur 80. Minute an, bevor sich die Eintracht merklich zurückzog, um den Sieg zu sichern. In dieser Zeit hätten eigentlich weitere Tore für die Löwen fallen müssen, die den Kickers aber glücklicherweise erspart blieben. Feigenspan hatte in der 76. Minute noch eine große Gelegenheit, bevor er für Schwenk vom Platz musste. Schwenk alias Janzer war kaum im Spiel, als er vorm Fünfer frei gespielt wurde und an Verstappen scheiterte, der glänzend parierte. Trainer Flüthmann nahm dann seinen Doppelpacker Proschwitz vom Platz, für den sich Ademi als Strafraumstürmer prima einfügte. Noch einmal zeichnete sich Würzburgs Keeper Verstappen aus, als er Ademis Schuss aus nächster Nähe in der 79. Minute entschärfte.

In den letzten 10Minuten des Spiels bekam Würzburg mehr Räume und versuchte wenigstens, einen weiteren Anschlusstreffer zu markieren. Immer in der Gefahr, noch in einen Braunschweiger Konter zu laufen. Leichtfertig ließen die Löwen einige Kickers-Chancen zu, bei denen sich BTSV-Keeper Fejzic, sonst im Spiel vorher so gut wie beschäftigungslos, mehrere Male auszeichnen konnte. Kaufmann (85,) und Widemann (87.) fanden sich dabei überraschend frei vor seinem Kasten wieder, scheiterten aber am gut aufgelegten Löwen-Schlussmann. Der hielt den verdienten 5:2-Erfolg seines Teams fest.

Eintracht Braunschweig will seinen Spitzenplatz am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Uerdingen verteidigen. Würzburg wird daheim versuchen, einen Negativ-Lauf daheim gegen Zwickau zu stoppen.

Aufstellung Eintracht Braunschweig:

Fejzic – Kessel, Becker, Nkansah, Kijewski – Wiebe, Nehrig (63. Pfitzner) – Kobylanski – Bär, Proschwitz (69. Ademi), Feigenspan (76. Schwenk)

Aufstellung Würzburger Kickers:

Verstappen – Hemmerich, Hansen, Schuppan, Hermann – Hägele, Sontheimer – Kaufmann, Baumann (83. Ronstadt), Vrenezi (65. Widemann) – Pfeiffer (59. Gnaase)