Bulgariens Verbandschef unter Druck

Bulgariens Verbandschef unter Druck
Bulgariens Verbandschef unter Druck
Iwan Slawkow (l) schüttelt 2003 Jaques Rogge in Sofia die Hand.

Sofia (dpa) – Der ehemalige bulgarische Nationalspieler Hristo Stoitschkow und acht weitere prominente Fußball-Altstars des Landes haben die Ablösung des Vorsitzenden des bulgarischen Fußball-Verbandes (BFS), Iwan Slawkow, gefordert.

Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe gegen Slawkow, der unmittelbar vor den Olympischen Spielen 2004 in Athen aus dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ausgeschlossen worden war.

«Wir wollen etwas Neues bei der Verwaltung des Fußballs anbieten, das einem Staat entsprechen würde, der sehr bald zur Europäischen Union beitreten wird», erklärte der frühere Bundesliga-Profi Jordan Letschkow, der das Treffen der Stars von 1994 angeregt hatte. Damals hatte das Balkanland den vierten Platz bei der WM-Endrunde in den USA errungen. Slawkow solle beim nächsten Verbandskongress durch seinen Stellvertreter Borislaw Michailow abgelöst werden, fordern die Rebellen, zu denen auch Krassimir Balakow, Trifon Iwanow und Emil Kostadinow gehören.