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Braunschweig verliert durch frühen Patzer gegen Halle in dritter Liga weiter an Boden

Braunschweig verliert durch frühen Patzer gegen Halle in dritter Liga weiter an Boden
Eintracht Braunschweig Wappen
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(von unserem Autor Juro)

Eintracht Braunschweigs Anhänger hatten nach dem gewonnenen Punkt im letzten Heimspiel gegen Aalen und verbesserter Leistung der Löwen im zweiten Heimspiel nach einander nun auf einen Sieg gegen Halle gehofft. Doch ein früher schwerer Patzer von Torwart Kruse gleich zu Beginn des Spiels warf alle guten Vorsätze des Tabellenschlusslichts über den Haufen. Dieses eine Tor entschied das Spiel, dass sich nach durchwachsenem Beginn zu einer spannenden Drittligapartie entwickelte, in dem der BTSV über weite Strecken das Spiel machte und die besseren Chancen hatte. Doch schließlich festigte Halle mit dem 1:0-Auswärtssieg den eigenen Spitzenplatz. Eintrachts Team stand wieder einmal mit leeren Händen da und ließ Verantwortliche und Fans an diesem trüben Tag wieder einmal im Regen stehen.

Eintrachts Trainer Schubert veränderte sein Team gegenüber dem letzten Spiel daheim gegen Aalen zweimal. Bulut und Burmeister blieben auf der Bank. Als Sechser agierte diesmal für Burmeister der aus der 2. Mannschaft für die 3. Liga reaktivierte 34jährige Pfitzner, der die Jahre davor für Braunschweig in der 2. Liga und für Werder Bremen 2 bereits in dieser Klasse agiert hatte. Nachwuchstürmer Otto durfte für Bulut Rechtsaußen spielen. Der Coach der Hallenser, Ziegener, nahm nur einen Wechsel vor. Lindenhahn kam für Arkenberg ins Team.

Das Spiel begann furios und mit einem Tiefschlag für die mit großer Motivation ins Spiel gegangenen Löwen. Der Ex-Braunschweiger Manu spielte über rechts einen Ball quer in den Strafraum, der Sohm fand. Der Stürmer spielte sich fast bis zur Auslinie durch und schoss aus schlechtem Winkel ins kurze Torwart-Eck. Trotzdem überwand er BTSV-Keeper Kruse, der bei dieser Aktion ganz schlecht aussah. Noch dazu zog er sich eine Gehirnerschütterung zu, als der Ball bereits die Linie überschritten hatte. Er bekam das Knie von Fetsch mit voller Wucht an den Kopf. Für ihn kam Reserve-Keeper Engelhardt, der später mehr Sicherheit ausstrahlte.

Nach kurzer Schockstarre übernahm die Eintracht die Spielregie im eigenen Stadion. In der 17. Minute ergab sich die erste Chance für die Löwen, das Ergebnis wieder auszugleichen. Nach einem bereits geklärtem Eintracht-Freistoß unterband Pfitzner einen Halle-Konter und spielte hoch in den gegnerischen Strafraum. Bürger stieg von allen Spielern am höchsten und köpfte auf rechts auf den mitgelaufenen Janzer, der seinen Abschluss auf das Tor aber ein wenig verzog. Janzer schied dann im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit noch auf Grund einer Verletzung aus. Ein weiterer Nackenschlag für Schuberts Team.
Eintracht mühte sich, rackerte und kämpfte. Ab und an gelang auch ein ansehlicher Spielzug. Die nächste Chance generierten jedoch die abwartend agierenden Hallenser. Ajani spielte sich rechts gegen Kijewski durch und flankte nach innen, wo er den ex-Braunschweiger Fetsch freistehend vorfand. Der setzte seinen Schuss aber neben Engelhardts Tor (42.). Danach ersehnten beide Teams den Halbzeitpfiff.
auf eine Verteidigung des knappen Vorsprungs und wartete auf weitere Patzer der Löwen. Nach einer Ecke hatten sie allerdings die bisher größte Chance des zweiten Durchgangs, als Mittelstürmer Fetsch nach einer Ecke volley abzog. Nur die Latte verhinderte hier ein zweites Tor der Gäste.

Die zweite Hälfte des Spiels begann mit vorsichtigem Spiel beider Teams. Braunschweig steigerte sich dann und versuchte mehr und mehr, sich geduldig in den Strafraum der Hallenser zu kombinieren. Dies war zwar streckenweise schön anzusehen, brachte aber kaum Chancen im Strafraum. Halle legte den Schwerpunkt auf Defensiv-Arbeit.

Braunschweig suchte nun das Heil mit langen Bällen von hinten in den Strafraum und wäre 10 Minuten vor Schluss der Partie fast erfolgreich gewesen. Der auffällige Stürmer Hofmann stand frei im Halleschen Strafraum und kam nach weitem Schlag von Fürstner zum Kopfball. Doch der verdiente Ausgleich fiel nicht! Er traf nur die Latte des Tores. Eisele hätte hier keine Abwehrchance mehr gehabt.

Wenig später – in der 87. Spielminute – hätte Halle selbst „den Sack zumachen können“. Halle konterte die Braunschweiger Offensivversuche, kam über links mit Ajani unwiderstehlich in den Strafraum des BTSV. Becker versuchte, den Hallenser abzugrätschen, traf aber nicht den Ball. Schiedsrichter Gräfe pfiff hier natürlich einen fälligen Strafstoß. Der ehemalige Braunschweiger Fetsch trat zum Elfmeter an, fand aber in Torwart Engelhardt seinen Meister. Der junge Keeper holte den Ball noch aus dem rechten Eck. So machte Halle selbst das Spiel noch einmal spannend.

Trotz fünf Minuten Nachspielzeit konnte aber Braunschweig keine große Chance mehr kreieren, Halle blieb im achten Spiel nacheinander ungeschlagen. Braunschweig verlor dabei nicht nur das Spiel, sondern auch den Stammtorwart Kruse und erneut den nach Verletzungspause gerade erst zurückgekehrten Hoffnungsträger Janzer.

Während Braunschweig nun zum Abschluss eines sehr negativen Jahres 2019 in Cottbus eines von zwei Auswärtsspielen vor der Brust hat, empfängt halle zu einem Spitzenspiel den Karlsruher SC.

Aufstellung Eintracht Braunschweig:

Kruse (6. Engelhardt) – Becker, Nkansah, Kijewski – Pfitzner, Fürstner – Sauerland, Bürger (63. Hofmann), Janzer (29. Putaro) – Otto, Nyman

FC Halle:

Eisele – Lindenhahn (83. Tuma), Heyer,Landgraf – Ajani, Jopek, Lämmel, Bahn (60. Washausen), Manu (76. Arkenberg)– MaiSohm, Fetsch