Stevens will Köln keinen Nachfolger empfehlen

Stevens will Köln keinen Nachfolger empfehlen
Stevens will Köln keinen Nachfolger empfehlen
Kölns Trainer Huub Stevens gestikuliert am Spielfeldrand.

Köln (dpa) – Trainer Huub Stevens will dem 1. FC Köln in der Nachfolger-Frage keine Empfehlung geben. «Ich bin kein Berater. Ich bin noch bis 1. Juli hier Trainer und mit dem Herzen dabei», sagte der 51-jährige Fußball-Lehrer nach dem 1:2 gegen Eintracht Trier.

Für den Erstliga-Rückkehrer Köln war es die Heim-Niederlage der Saison. Stevens scheidet trotz des sofortigen Wiederaufstiegs aus privaten Gründen bei den Kölnern aus. Wer das Team des ersten Bundesliga-Meisters (1964) vom 1. Juli an betreuen wird, ist offen.

Kölns Torjäger Lukas Podolski bezeichnete Stevens, der im Juni 2004 als Nachfolger des Schweizers Marcel Koller verpflichtet worden war, als «großen Trainer». Und ergänzte: «Er hat uns viel Erfahrung mitgegeben. Das wollen wir in die 1. Liga mitnehmen. Das Ziel ist, dass wir dort auch mal im Mittelfeld spielen.»

Nationalstürmer Podolski, der gegen Trier vor 49 000 Zuschauern seinen 21. Saisontreffer erzielte, machte als möglichen Grund für die Niederlage die Aufstiegs-Party nach dem 2:1-Erfolg in Aue aus: «Wir wollten gegen Trier unbedingt gewinnen. Aber es ist leider nichts dabei raus gekommen. Vielleicht haben wir zu viel gefeiert. Aber Hauptsache, wir sind aufgestiegen.» Stevens glaubt, dass die FC- Mannschaft in der aktuellen Besetzung für die 1. Liga wohl nicht stark genug sei: «Einige Leute müssen dazu kommen. Es muss Verstärkung kommen, das ist klar. Aber wenn Einstellung und Frische da sind, kann die Mannschaft auch in der Bundesliga bestehen.»

Schreibe einen Kommentar