Noch kein CAS-Urteil im Fall Chris

Noch kein CAS-Urteil im Fall Chris
Noch kein CAS-Urteil im Fall Chris
Chris erläuft sich 2004 im Dortmunder Westfalenstadion den Ball.

Lausanne (dpa) – Das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) im Streit zwischen Eintracht Frankfurts Abwehrspieler Chris und dem Fußball-Weltverband FIFA lässt noch eine Weile auf sich warten.

Nach der Verhandlung in Lausanne mussten beide Parteien ohne Ergebnis die Rückreise antreten, weil der CAS das Urteil in schriftlicher Form mitteilen wird. «Nach bisherigen Erfahrungen wird dies drei bis vier Wochen dauern», sagte Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

Obwohl er bei der Eintracht unter Vertrag stand, hatte der damals wechselwillige Chris im vergangenen Sommer einen Kontrakt beim brasilianischen Verein Prudentopolis SC unterzeichnet. Kurz vor Ablauf der Transferperiode entschied sich der Brasilianer dann für den Verbleib in Frankfurt.

Die FIFA verhängte daraufhin Anfang Dezember eine viermonatige Sperre gegen Chris, die vier Wochen später auf Antrag der Eintracht vom CAS ausgesetzt wurde. Die FIFA verurteilte den Abwehrspieler des Bundesliga-Aufsteigers zusätzlich zu einer Entschädigungszahlung an Prudentopolis in Höhe von 300 000 Dollar.

«Ich bin kein Jurist, daher hat es keinen Sinn, eine Einschätzung vorzunehmen», sagte Bruchhagen nach der Verhandlung, in der beide Seiten vor dem CAS-Gremium ihre Plädoyers hielten. Die Eintracht hofft auf die Aufhebung der Sperre. Chris geht davon aus, dass er einen Teil der Geldstrafe zahlen muss.

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