Boldt zu Corona-Training: Keine Wettbewerbsverzerrung

Boldt zu Corona-Training: Keine Wettbewerbsverzerrung
Bildhinweis: HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. Foto: Axel Heimken/dpa

Hamburg (dpa) – Die unterschiedlichen Trainingsbedingungen für die Proficlubs in der Corona-Krise sind nach Ansicht von Sportvorstand Jonas Boldt vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV noch kein Problem.

«Momentan sehe ich noch keine entscheidende Wettbewerbsverzerrung», sagte er am Sonntagabend in der NDR-Sendung «Sportclub». Im April werde ja definitiv nicht gespielt. «Wir wissen ja nicht, wann überhaupt gespielt wird.» Frühestens Ende Mai, meinte Boldt. «Aber das steht heute noch in den Sternen.»

Der HSV hat am Montag nach drei Wochen Heimarbeit für die Spieler, im Volksparkstadion erstmals wieder in Kleingruppen zu trainieren begonnen. Der Club hatte wie Stadt- und Ligarivale FC St. Pauli eine Sondergenehmigung unter strengen Auflagen erhalten.

Der Kiezclub kommt am Dienstag in Kleingruppen zusammen. Schon Anfang der vergangenen Woche hatten die Spieler noch ohne Genehmigung individuell und in Schichten trainiert. Das hatte die Hamburger Behörde für Inneres und Sport allerdings untersagt.

Am Montag teilte der auch dritte Nord-Zweitligist Holstein Kiel mit, dass er unter strengen Auflagen den Trainingsbetrieb auf seiner Sportanlage wieder aufnehmen darf. Die Spieler hatten ebenfalls insgesamt drei Wochen zu Hause trainiert. Wegen der Corona-Pandemie pausiert die 2. Bundesliga ebenso wie die 1. Liga vorerst bis zum 30. April.

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