Berufungsverhandlung im «Fall Tiganj» am 18. Mai

Berufungsverhandlung im «Fall Tiganj» am 18. Mai
Berufungsverhandlung im «Fall Tiganj» am 18. Mai
Senad Tiganj im Januar bei einem Trainingsspiel in der Schweiz.

Frankfurt/Main (dpa) – Der «Doping-Fall Tiganj» wird am 18. Mai vor dem Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main verhandelt.

Spieler Senad Tiganj vom Zweitligisten Rot-Weiß Erfurt hatte gegen das erstinstanzliche Urteil des DFB- Sportgerichts vom 4. Mai Berufung eingelegt. Das Sportgericht unter Vorsitz von Horst Buchterkirche (Drensteinfurt) hatte Tiganj damals wegen eines Dopingvergehens zu einer zehnwöchigen Sperre vom 19. April bis zum 27. Juni 2005 verurteilt. Darüber hinaus war die Spielwertung der Partie vom 6. April zwischen Erfurt und der SpVgg Unterhaching (2:0 für Erfurt) in einen 2:0-Sieg für die Gäste umgewandelt worden, da der gedopte Tiganj eingesetzt worden war.

Der slowenische Nationalspieler war nach dem Spiel bei einer von der Anti-Doping-Kommission des DFB angeordneten Kontrolle in der A-Probe positiv auf die verbotene Substanz Fenoterol getestet worden. Die vom Institut für Dopinganalytik in Kreischa vorgenommene B-Probe hatte ebenfalls ein positives Ergebnis ergeben. Gemäß dem World-Anti- Doping-Code zählt Fenoterol zu den verbotenen Beta-2-Agonisten (Klasse S 3).

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