Streich und Funkel kritisieren Auslegung der Handregel

Streich und Funkel kritisieren Auslegung der Handregel
Bildhinweis: Freiburgs Trainer Streich (l) und Düsseldorfs Trainer Funkel kritisieren Auslegung der Handregel. Foto: Patrick Seeger

Freiburg (dpa) – Die Trainer Christian Streich und Friedhelm Funkel haben die Auslegung der Handregel in der Fußball-Bundesliga klar kritisiert und ein Umdenken gefordert.

«Es wird jetzt langsam ganz, ganz kritisch», sagte Freiburgs Coach Streich nach dem 1:1 gegen Funkels Fortuna Düsseldorf. «Es ist so, dass die Schiedsrichter immer verrückter werden, weil sie nicht mehr wissen, was sie machen sollen.» Ein Handspiel im Strafraum solle dann geahndet werden, «wenn eine klare Torchance vermieden wird oder einer die Hand dort hat, wo sie nicht hingehört», meinte der 53-Jährige.

Auch der Videobeweis helfe in der aktuellen Situation nicht, fand Funkel. «Die Schiedsrichter sind nicht mehr so souverän und selbstsicher, wie sie es vor dem Videokeller waren», sagte der 65-Jährige. Das sieht Streich genauso: «Die Schiedsrichter haben es brutal schwer», sagte er. «Du merkst auch, dass sie immer flatteriger und unsicherer werden. Und so geht es nicht.»

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