Falls erlaubt: VfL will wieder vor 7500 Zuschauern spielen

Falls erlaubt: VfL will wieder vor 7500 Zuschauern spielen
Bildhinweis: Hofft auf Zuschauer bei Heimspielen: Wolfsburgs Geschäftsführer Sport, Jörg Schmadtke. Foto: Peter Steffen/dpa

Wolfsburg (dpa) – Der VfL Wolfsburg hofft darauf, seine Heimspiele zu Beginn der nächsten Bundesliga-Saison wieder vor 7500 Zuschauern austragen zu dürfen.

«Wir gehen von 7500 Zuschauern aus, die wir unter Wahrung der Hygieneregeln ins Stadion lassen können», sagte Geschäftsführer Michael Meeske dem «Sportbuzzer». Damit wäre die 30.000 Besucher fassende Volkswagen Arena zu einem Viertel ausgelastet. Der VfL stehe in dieser Frage «in gutem Austausch mit der Stadt und den Behörden», sagte Meeske.

Die Wolfsburger starten am 19. oder 20. September mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen in die neue Saison der Fußball-Bundesliga. Ob dann in den Stadien trotz der Corona-Pandemie wieder vor Zuschauern gespielt werden darf, entscheiden in letzter Konsequenz die Gesundheits- und Ordnungsämter am jeweiligen Standort. Die Deutsche Fußball Liga hatte in der vergangenen Woche ein Konzept zur teilweisen Rückkehr der Zuschauer vorgestellt, über das die Gesundheitsminister der Bundesländer am heutigen Montag beraten.

«Die Politik hat den entscheidenden Hebel in der Hand», sagte der Wolfsburger Sportchef Jörg Schmadtke. «Die Entscheidung ist nicht einfach zu treffen, wenn man sich die Faktenlage anschaut. Die Zahlen gehen ja hoch.»

© dpa-infocom, dpa:200810-99-109518/2

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