Sportdirektor Friedrich: Mit Hertha BSC «nach oben rücken»

Sportdirektor Friedrich: Mit Hertha BSC «nach oben rücken»
Bildhinweis: Arne Friedrich wird neuer Sportdirektor bei Hertha BSC. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin (dpa) – Der bei Hertha BSC zum neuen Sportdirektor ernannte Arne Friedrich rechnet in diesem Sommer mit einem besonders schwierigen Transfermarkt.

«Es ist eine spezielle Phase, in der wir uns befinden. Niemand weiß, wie die Preise sein werden. Niemand weiß, wer will Spieler abgeben. Die Transferperiode wird länger dauern», sagte der ehemalige Nationalspieler in einem virtuellen Pressegespräch.

Der 41-Jährige war am Vortag von dem Berliner Fußball-Bundesligisten in diese Position befördert worden. Im November 2019 hatte Ex-Trainer Jürgen Klinsmann den ehemaligen Hertha-Profi als sogenannten Performance Manager zum Verein zurückgeholt. Die Hertha werde bei möglichen Verpflichtung auf Qualität statt Quantität achten, betonte Friedrich. In seiner neuen Funktion soll der ehemalige Verteidiger den Manager Michael Preetz auch bei Transferangelegenheiten unterstützen.

Eine konkrete sportliche Prognose für die kommende Saison wollte Friedrich nicht geben. «Es ist klar, dass wir nach oben rücken wollen. Wir wollen qualitativ guten Fußball spielen», sagte er. Einen «Platz x» als Saisonziel werde er aber nicht ausrufen. Nach einer turbulenten Spielzeit hatten die Berliner unter Bruno Labbadia letztlich noch den zehnten Tabellenplatz erreicht.

© dpa-infocom, dpa:200628-99-595080/3

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