Arminia-Coach kritisiert Fan-Rückkehr bei wenigen Vereinen

Arminia-Coach kritisiert Fan-Rückkehr bei wenigen Vereinen
Bildhinweis: Arminia-Trainer Uwe Neuhaus kritisiert die unterschiedlichen Pläne zur Fan-Rückkehr. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Berlin (dpa) – Arminia Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus hat unterschiedliche Pläne zur Fan-Rückkehr in der Fußball-Bundesliga kritisiert.

Dass an jedem Standort individuelle Regeln getroffen würden, sei «nicht zu akzeptieren», sagte der Coach des Bundesliga-Aufsteigers der «Neuen Westfälischen» und dem «Westfalen-Blatt». So plant RB Leipzig seinen Saisonstart in Absprache mit den lokalen Gesundheitsbehörden mit 8500 Zuschauern im Stadion. «Es kann nicht ein Verein mit Zuschauern spielen, während die anderen in die Röhre gucken», sagte Neuhaus.

Andere Vereine wie der Chemnitzer FC und der FSV Mainz 05 erhielten bereits Genehmigungen für die Fan-Rückkehr beim DFB-Pokal. Für die jeweiligen Clubs sind Absprachen mit den Gesundheitsbehörden auf Basis der unterschiedlichen Landesvorschriften zwingend.

In Nordrhein-Westfalen, das vergleichsweise viele Corona-Fälle hat, sind Sportveranstaltungen vorerst mit insgesamt 300 Teilnehmern gedeckelt. In Bielefeld liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut der «Neuen Westfälischen» bei etwa acht Corona-Fällen auf 100.000 Einwohner. «Wir sind ebenfalls nicht stark betroffen», sagte Arminia-Coach Neuhaus. Auch sein Verein solle daher die Genehmigung zur Fan-Rückkehr erhalten. Arminia hat nach Angaben der Zeitung ein Hygienekonzept erstellt, das eine Zulassung von bis zu 12.000 Besuchern in der Schüco Arena vorsieht. Diese umfasst 26.500 Plätze.

© dpa-infocom, dpa:200903-99-412901/3

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