Weiter Hickhack um Bordon

Weiter Hickhack um Bordon
Weiter Hickhack um Bordon
Marcelo Bordon schaut nach einer Abspielmöglichkeit.

Stuttgart (dpa) – Der Wechselstreit zwischen den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und Schalke 04 um Marcelo Bordon geht in eine neue Runde und bekommt allmählich Züge einer Posse.

Ein vom VfB-Teammanager Felix Magath bereits bekannt gegebener «Friedensgipfel» am 30. April droht zu platzen, da Schalkes Manager Rudi Assauer ausgerechnet an diesem Tag 60 wird. «Der Termin passt nicht, weil ich da Geburtstag habe», sagte Assauer fast zeitgleich in Gelsenkirchen. Er befinde sich zu diesem Zeitpunkt in einem Kurzurlaub.

Über einen möglichen Verhandlungsort hatte Magath zuvor keine Angaben gemacht. «Es muss ja nicht in einer Kirche sein», sagte Magath in Anspielung auf den religiösen Bordon, der erklärt hatte, Gott müsse seinen Wechsel entscheiden. Bei dem Treffen geht es darum, ob der brasilianische Abwehrchef des VfB gegen eine Millionen-Ablösesumme bereits im Sommer nach Schalke wechselt.

Der 28-Jährige hatte bei den Westfalen im Januar einen Vierjahresvertrag von 2005 an unterschrieben. Über die Wechselfrage war es zwischen beiden Clubs zu heftigem Streit gekommen. Die Auseinandersetzung war eskaliert, als Magath am Ostermontag kurzfristig ein vereinbartes Treffen in Stuttgart platzen ließ. Schalke hatte daraufhin in einem Brief um einen neuen Termin gebeten. Das Verhältnis zwischen Magath und Assauer ist bereits seit den gescheiterten Verhandlungen über einen Wechsel des 50-jährigen Stuttgart-Trainers nach Schalke im vergangenen Sommer belastet.

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