Voss-Tecklenburg: DFB-Frauen wollen «Spiel durchziehen»

Voss-Tecklenburg: DFB-Frauen wollen «Spiel durchziehen»
Bildhinweis: Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft, steht auf dem Trainingsplatz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Aachen (dpa) – Auch mit einer B-Elf wollen die deutschen Fußball-Frauen im letzten Heimspiel des Jahres ihre makellose Bilanz in der EM-Qualifikation ausbauen.

«Es ist so, wie es ist. Darin liegt auch eine Chance», sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg einen Tag vor dem Rückspiel gegen die Ukraine über die Ausfälle von Almuth Schult, Svenja Huth, Sara Doorsoun (alle VfL Wolfsburg), Carolin Simon (FC Bayern München) und Leonie Maier (FC Arsenal).

«Wir versuchen, daraus das Beste zu machen», betonte Voss-Tecklenburg mit Blick auf die Partie am Samstag (14.00 Uhr/ARD) auf dem Aachener Tivoli. Vom 8:0-Sieg im Hinspiel in Lwiw solle sich bloß niemand blenden lassen, warnte die Bundestrainerin. «Wir sind uns sicher, dass der Gegner aus dem Hinspiel gelernt hat. Es wird daher wieder ganz viel mit uns zu tun haben, wie wir auf das Spielfeld gehen und wie wir unser Spiel durchziehen können», sagte die 51-Jährige am Freitag vor dem drittletzten Länderspiel des Jahres, das noch immer überlagert wird vom enttäuschenden Viertelfinal-Aus bei der WM in Frankreich.

Auch für die öffentliche Wahrnehmung der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes wäre es daher immens wichtig, in den Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft 2021 in England sowohl gegen die Ukraine als auch drei Tage später in Griechenland (14.00 Uhr MESZ/ZDF) die Bilanz auf ideale zwölf Punkte aufzuhübschen. Und sich dann am 9. November im Prestige-Duell mit England im Londoner Wembley-Stadion vor erwarteten 75 000 Zuschauern mit einem Achtungserfolg in die Länderspielpause zu verabschieden.

Vor der Kür zum Jahresabschluss zählt aber erst einmal nur die Pflicht EM-Quali. Nach einem 10:0 gegen Montenegro und dem 8:0 gegen die Ukraine führen die DFB-Frauen ihre Qualifikationsgruppe souverän an – das Kontinentalturnier in England ist nach der verpassten Olympia-Qualifikation das nächste große Ziel für Alexandra Popp & Co.

«Wir haben jetzt einfach lange Zeit, um an uns zu arbeiten, gegen leichtere Gegner und gegen Top-Mannschaften. Das wird uns helfen in unserem Prozess. Ich bin überzeugt, dass wir bei der EM wieder eine richtig gute Rolle spielen werden», sagte Sara Däbritz, die im Sommer vom FC Bayern München zu Paris Saint-Germain gewechselt war.

Bet3000 » Beste Quoten und 150 EUR Bonus



Verwandte Themen: