VfB-Präsident Staudt: keine Freigabe für Magath

VfB-Präsident Staudt: keine Freigabe für Magath
VfB-Präsident Staudt: keine Freigabe für Magath
Magath gestikuliert 2003 nach der Niederlage gegen Leverkusen am Spielrand.

Stuttgart (dpa) – Der VfB Stuttgart will Felix Magath keine Freigabe erteilen, falls der Teammanager bereits nach dieser Saison zum Bundesliga-Rivalen FC Bayern München wechseln möchte.

«Entscheidend für mich ist: Die Bayern können sich auf die Hinterbeine stellen – der Vertrag unseres Teammanagers ist bis 2005 bindend. Da gibt es überhaupt keine Diskussionen», sagte VfB-Präsident Erwin Staudt in einem Interview mit der «Stuttgarter Zeitung».

Wenn man in München schon meine, einen neuen Trainer zu brauchen, müsse man an andere Kandidaten denken, so Staudt weiter. Er habe Magath auf die Spekulationen angesprochen und der VfB-Coach habe geantwortet, dass er diese Gerüchte leid sei. «Ich vertraue unserem Teammanager», erklärte Staudt.

Der VfB-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Hundt sagte in den «Stuttgarter Nachrichten» über Magath: «Mein Gefühl sagt mir, dass er beim VfB Stuttgart verlängert.» Allerdings räumte der Arbeitgeberpräsident ein, dass man sich beim Vizemeister und derzeitigen Tabellendritten «über alle mögliche Szenarien» unterhalte. Magath selbst hat angekündigt, sich vorerst nicht mehr zu diesem Thema zu äußern.

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