VfB-Präsident dementiert Trainer-Verhandlungen

VfB-Präsident dementiert Trainer-Verhandlungen
VfB-Präsident dementiert Trainer-Verhandlungen
Erwin Staudt lacht vor dem Logo des Fußball-Bundesligisten.

Stuttgart (dpa) – Der VfB Stuttgart hat Verhandlungen mit dem österreichischen Trainer Walter Schachner als möglichem Nachfolger von Teammanager Felix Magath dementiert.

«Wir haben uns getroffen, aber nicht verhandelt», kommentierte Erwin Staudt, der Präsident des schwäbischen Fußball-Bundesligisten, einen Bericht der «Bild»-Zeitung. Der Coach des Tabellenführers Grazer AK und frühere österreichische Nationalspieler sei ein Freund des VfB-Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Hundt. «Herr Hundt und ich haben ihn in Graz getroffen», sagte Staudt und betonte: «Wir haben doch einen Trainer bis 2005.»

Der österreichische Trainer hat das Interesse des VfB Stuttgart an seiner Verpflichtung bestätigt. «Jetzt liegt es an Stuttgart, Gespräche mit GAK zu führen», sagte der Coach des Tabellenführers Grazer AK und bestätigte ein Gespräch mit den Verantwortlichen des schwäbischen Fußball-Bundesligisten. Der VfB wisse über seinen Vertrag Bescheid. GAK-Präsident Rudi Roth will Schachner, der bis 2005 an den Verein gebunden ist, allerdings nicht ziehen lassen.

Ebenso wie Magath, der seit Wochen als neuer Trainer des FC Bayern München gehandelt wird, ist auch Schachner noch an seinen derzeitigen Club gebunden und könnte wohl nur gegen eine Ablösesumme gehen. Der 47-Jährige hatte im Dezember bis 2007 verlängert, darf den GAK jedoch 2005 verlassen, sollte er ein Angebot von einem ausländischen Verein erhalten.

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