Verletzter Rahn muss sich noch gedulden

Verletzter Rahn muss sich noch gedulden
Verletzter Rahn muss sich noch gedulden
Christian Rahn jubelt im März nach seinem zweiten Tor gegen Kaiserslautern.

Hamburg (dpa) – Für den verletzten Nationalspieler Christian Rahn wird die Zeit bis zur EM im Juni in Portugal immer knapper. Sein dritter Muskelfaserriss verheilt nur langsam, ein Einsatz im Bundesliga-Spiel für den Hamburger SV beim SC Freiburg ist ausgeschlossen.

«Er ist bei 60 Prozent und verspürt ein Ziehen beim Laufen. Diese Verletzung ist etwas schlimmer und braucht seine Zeit», sagte HSV-Trainer Klaus Toppmöller. «Ich gehe aber fast sicher davon aus, dass er im letzten Heimspiel gegen Frankfurt auflaufen kann», meinte der Coach.

Dem verletzungsanfälligen Rahn sind in den vergangenen Wochen zwei Weisheitszähne entfernt worden, wovon einer entzündet war und eine Ursache für die häufigen Blessuren sein kann. Toppmöller glaubt fest daran, dass der 24 Jahre alte Linksfüßer in einem Monat in Portugal spielen wird: «Er wird mit Sicherheit rechtzeitig fit für die EM. Und seine Leistungen in der Rückrunde haben für eine Nominierung gesprochen.» Rahn erzielte in elf Rückrundenspielen fünf Tore und gab fünf Torvorlagen. «Christian gehört nach Portugal. Bis zum EM-Start hat er genügend Zeit», glaubt auch Sportchef Dietmar Beiersdorfer.

Rahn selbst will mit dem Verzicht auf einen Einsatz in Freiburg vor allem die komplette Heilung nicht gefährden. «Nach drei Muskelfaserrissen fange ich nicht zu früh an», sagte der Mittelfeldspieler, der in der Hinrunde sowohl bei Kurt Jara als auch später bei Toppmöller häufig auf der Bank saß. Erst nach Gesprächen mit Toppmöller und einer besser entwickelten Fitness wurde er zum Stammspieler.

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