Verdacht auf Tätlichkeit: DFB ermittelt gegen Großkreutz

Verdacht auf Tätlichkeit: DFB ermittelt gegen Großkreutz
Bildhinweis: Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt gegen Kevin Großkreutz vom KFC Uerdingen. Foto: Uwe Anspach

Düsseldorf (dpa) – Kurz vor dem DFB-Pokalspiel gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund droht dem früheren Weltmeister Kevin Großkreutz Ungemach vom Deutschen Fußball-Bund.

Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt gegen den 31 Jahre alten Profi vom Drittligisten KFC Uerdingen. Großkreutz soll Dimitry Imbongo von der SG Sonnenhof Großaspach absichtlich von hinten getreten haben. Das Ermittlungsverfahren wurde demnach wegen eines «krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit» eingeleitet, teilte der DFB mit.

Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) hatte auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben. Großkreutz soll sich nun zeitnah äußern.

Eine mögliche Sperre von Großkreutz dürfte im Normalfall keinen Einfluss auf seinen Einsatz im DFB-Pokalspiel gegen den BVB haben. Doch die Entscheidung, ob Großkreutz eventuell auch wettbewerbsübergreifend gesperrt werden könnte, fälle das Sportgericht, hieß es vom DFB.

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