Trauer in und bei 1860 – FCK jubelt

Trauer in und bei 1860 – FCK jubelt
Trauer in und bei 1860 - FCK jubelt
Die Spieler des 1. FC Kaiserslautern feiern den Klassenerhalt.

Hamburg (dpa) – Frankfurt und 1860 München müssen den 1. FC Köln in die 2. Bundesliga begleiten. Die Eintracht (1:2 beim HSV) und die «Löwen» (1:3 in Gladbach) verpassten am 34. Spieltag die zur Rettung nötigen Siege, während Kaiserslautern gegen Dortmund (1:1) punktete.

Hinter Meister Werder Bremen sicherte sich der FC Bayern München durch das 2:0 gegen den SC Freiburg Platz zwei und damit die Champions-League-Direktqualifikation. Dritter ist Bayer Leverkusen durch das 2:0 im «Endspiel» um die Ausscheidungsrunde zur europäischen Meisterliga gegen den Rivalen VfB Stuttgart, der wie der VfL Bochum den Sprung in den UEFA-Pokal-Wettbewerb schaffte.

Der FC Bayern benötigte gegen die auswärtsschwachen Freiburger erneut einige Anlaufzeit. Doch als Rückkehrer Sebastian Deisler in seinem ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an seit einem halben Jahr in der 18. Minute mit einem abgefälschten Schuss traf, war der Bann für die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld in dessen letzten Spiel auf der Bayern-Bank gebrochen. Bixente Lizarazu (73./Foulelfmeter) machte in seinem Abschiedsspiel dann alles klar für den Rekordmeister.

Leverkusen überholte Stuttgart dank eines lange auf der Kippe stehenden Arbeitssieges und sicherte sich noch den wichtigen dritten Platz. Dimitar Berbatow (63.) mit seinem 16. Saisontreffer und Nationalspieler Bernd Schneider (85.) nach einem verschossenen Butt-Elfmeter waren die umjubelten Matchwinner für den Werksclub.

Im Kampf um den UEFA-Cup-Einzug lag Borussia Dortmund früh hinten. Mit seinem achten Saisontreffer brachte Vratislav Lokvenc (6.) den abstiegsgefährdeten 1. FC Kaiserslautern bereits in der Anfangsphase in Führung. Der BVB warf nach der Pause alles nach vorn und kam durch Jan Koller (71.) zum 1:1. Zu mehr reichte es nicht. Der VfL Bochum nutzte beim 3:1 gegen Hannover 96 die Gunst der Stunde. Peter Madsen (26.), Paul Freier (76.) und Frank Fahrenhorst (88.) ließen den VfL nach einer bärenstarken Saison jubeln. Der Ex-Bochumer Thomas Christiansen (41.) traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

Durch Lauterns Punktgewinn war der Abstiegskampf entschieden. Die Rivalen patzten: Frankfurt ging beim HSV durch Ioannis Amanatidis (26.) zwar in Führung, doch Mehdi Mahdavikia (28.) schaffte den Ausgleich postwendend. Nach der Pause zerstörte Sergej Barbarez (57.) mit seinem zehnten Saisontreffer für den HSV alle Eintracht-Hoffnungen. Auch 1860 lag in Mönchengladbach durch Torben Hoffmann (21./Foulelfmeter) vorn, die Freude währte nach Vaclav Sverkos‘ raschem Ausgleich (23.) aber nicht lange. Igor Demo (35.) und Arie van Lent (74.) legten im letzten Heimspiel am Bökelberg noch nach. Am Borussen-Sieg änderte auch Enrico Gaedes «Ampelkarte» (86.) nichts.

Meister SV Werder Bremen spielte sich beim 1:3 (1:1) bei Hansa Rostock zwar in Bestbesetzung für das DFB-Pokalfinale am kommenden Samstag in Berlin gegen Alemannia Aachen ein, kassierte aber die zweite Niederlage hintereinander. Rade Prica (29.) traf für die Hausherren, Mladen Krstajic (37.) per 30-m-Freistoß zunächst für den Champion und dann gleich nach Wiederanpfiff per Eigentor auch für den FC Hansa. Marcus Lantz (74./Foulelfmeter) machte dann alles klar.

Der VfL Wolfsburg und der FC Schalke 04 trennten sich 1:1 (1:1). Miroslav Karhan (2.) erzielte das schnellste Tor der letzten Runde für die «Wölfe», aus deren Reihen Mike Franz (20.) per Eigentor den Gleichstand wieder herstellte. Hertha BSC setzte gegen den längst als Absteiger feststehenden 1. FC Köln mit 3:1 (0:0) seinen Aufwärtstrend fort. Marcelinho (51.) beendete die Torflaute dieser Partie mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter. Lukas Podolski (54.) traf zum 1:1, ehe Fredi Bobic (62.) und Nando Rafael (78.) Hertha jubeln ließen.

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