Tagoe-Anwalt scheitert mit Auskunftsklage

Tagoe-Anwalt scheitert mit Auskunftsklage
Tagoe-Anwalt scheitert mit Auskunftsklage
Prince Tagoe agiert im Juli in einem Freundschaftsspiel für 1899 Hoffenheim.

Frankfurt/Main (dpa) – Im Streit um die fristlose Kündigung von Prince Tagoe vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim ist der Anwalt des Fußball-Profis mit einer Auskunftsklage zunächst gescheitert.

Die Klage habe kaum Aussicht auf Erfolg, teilte der Vorsitzende Richter vom Arbeitsgericht Heidelberg, Lothar Jordan mit. Tagoes Rechtsbeistand Markus Buchberger wollte klären lassen, wann und durch wen der Verein von der angeblichen Herz-Erkrankung des Stürmers erfahren habe. Zudem wollte er wissen, ob der Ghanaer bei dem obligatorischen Medizin-Check vor der Vertragsunterzeichnung kardiologisch-internistisch untersucht wurde.

Hoffenheim hatte den Dreijahresvertrag mit dem 22-Jährigen am 30. Juli fristlos gekündigt, dies aber drei Wochen später wieder rückgängig gemacht. Mittlerweile hat Tagoe ein Antrittsgeld in Höhe von einer Million Euro erhalten, zudem zahlt der Bundesligist weiter das Gehalt von geschätzten 500 000 Euro pro Jahr. In den kommenden Tagen soll Tagoe von einem unabhängigen Arzt noch einmal eingehend untersucht werden. Momentan darf Tagoe nicht in der Bundesliga spielen, weil er keine Spiellizenz hat.

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