Bundesverdienstkreuz für Schiedsrichter Merk

Bundesverdienstkreuz für Schiedsrichter Merk
Bundesverdienstkreuz für Schiedsrichter Merk
Markus Merk (r) mit seiner Familie nach der Ehrung durch Kurt Beck.

Mainz (dpa) – Fußball-Schiedsrichter Markus Merk aus Kaiserslautern hat in Mainz das Bundesverdienstkreuz erhalten. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck zeichnete den 42-jährigen Merk stellvertretend für Bundespräsident Horst Köhler mit dem Verdienstkreuz am Bande aus.

«Das ist nicht nur eine Auszeichnung für Markus Merk. Es ist auch eine Auszeichnung für meine Familie und meine Freunde. Und für die 80 000 Schiedsrichter in Deutschland, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Auch in den stürmischen Zeiten, in denen wir uns momentan befinden», sagte Merk.

Merk begann seine Schiedsrichter-Laufbahn im Alter von 12 Jahren. 1988 debütierte er als damals jüngster Schiedsrichter in der Bundesliga. Mehrmals wurde der FIFA-Referee in Deutschland zum Schiedsrichter des Jahres gewählt, 2004 sogar zum Weltschiedsrichter. Bei der EM 2004 leitete er das Endspiel Portugal gegen Griechenland.

Seit vielen Jahren engagiert sich der Zahnarzt außerdem für die Indien-Hilfe, behandelte dort kostenlos Menschen. Bei der EM in Portugal war Merk auch Botschafter des Internationalen Roten Kreuzes.

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