Saarbrücken verärgert über Unterhaching

Saarbrücken (dpa) – Der 1. FC Saarbrücken hat mit heftiger Kritik auf den im Zuge des Fußball-Manipulationsskandals erfolgten Einspruch der SpVgg Unterhaching gegen die Wertung des mit 1:3 verlorenen Zweitliga-Spiels reagiert.

«Dass ein Verein nun versucht, nachträglich Profit daraus zu ziehen, ist ein absolutes Armutszeugnis», sagte Saarbrückens Trainer Horst Ehrmantraut. Über den Protest der Münchner Vorstädter muss das Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entscheiden.

Der Aufsteiger aus dem Saarland hatte die vom mittlerweile gesperrten Schiedsrichter Robert Hoyzer geleitete Partie am 28. November 2004 gewonnen, obwohl Hoyzer nach eigenen Angaben versucht hatte, das Spiel zu Gunsten der Unterhachinger zu manipulieren. «Für die Hachinger Aktion fehlt mir jedes Verständnis», monierte Ehrmantraut, der sich noch gut an die Vorfälle erinnern kann. «Hoyzer hat von Beginn an gegen uns gepfiffen und schließlich einen total unberechtigten Elfmeter für Unterhaching gegeben», sagte der Coach.

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