Rummenigge will mehr Geld von DFL

Rummenigge will mehr Geld von DFL
Rummenigge will mehr Geld von DFL
Karl-Heinz Rummenigge beobachtet ein Spiel vom FC Bayern München.

München (dpa) – Karl-Heinz Rummenigge hat die Verteilung der Fernsehgelder in der Fußball-Bundesliga heftig kritisiert und mitverantwortlich gemacht für die ausbleibenden internationalen Erfolge.

«Dieser Verteilerwahnsinn hat dazu geführt dass wir seit 2001 nicht mehr weiter als bis ins Viertelfinale gekommen sind. Muss ein Club wie Freiburg fast dasselbe Geld haben wie Bayern?», sagte der Vorstandschef des FC Bayern München in einem Interview mit der Münchner «Abendzeitung».

Anstatt alle Bundesligisten bei der Verteilung der Einnahmen durch die Übertragungsrechte möglichst gleich zu behandeln, sollten größere Vereine nach Ansicht Rummenigges von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) mehr Geld erhalten. «Wenn nicht ein totales Umdenken bei der Verteilung zugunsten der Liga-Zugmaschinen stattfindet, wird der deutsche Fußball in Europa ein Problem kriegen.»

Rummenigge sprach sich erneut dafür aus, dem Bezahlsender Premiere mehr Exklusivrechte zu übertragen, um damit für die Liga mehr Einnahmen zu erzielen. Im Vergleich zu anderen europäischen Spitzenvereinen erhalte der FC Bayern weit weniger Geld aus den Vermarktungsrechten der Liga, sagte Rummenigge. Der FC Bayern war im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea ausgeschieden.

Wenig Verständnis hat der Vorstandschef für die von Oliver Kahn geäußerte Kritik an Willy Sagnol. «Mir gefällt es nicht, wenn ein Spieler in der Öffentlichkeit an einem anderen Kritik übt, auch wenn sie in der Sachen an sich vielleicht sogar richtig war. Als Oliver im letzten Jahr ein paar Mal nicht so gut aussah, hat ihn auch keiner in der Öffentlichkeit kritisiert», erklärte Rummenigge in der «tz».

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