Rummenigge und Hoeneß schweigen zur Trainerfrage

Rummenigge und Hoeneß schweigen zur Trainerfrage
Rummenigge und Hoeneß schweigen zur Trainerfrage
Uli Hoeneß gestikuliert 2003 auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München.

München (dpa) – Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß wollen sich im Gegensatz zu Vereins-Präsident Franz Beckenbauer zu einem möglichen vorzeitigen Abschied von Ottmar Hitzfeld als Trainer beim FC Bayern München nicht äußern.

«Da müssen sie den Franz fragen. Das möchte ich nicht kommentieren», sagte Vorstandschef Rummenigge. Manager Hoeneß schwieg am Tag vor dem für die direkte Champions-League-Qualifikation maßgeblichen Süd-Gipfel der Fußball-Bundesliga beim VfB Stuttgart zu der angeblich bevorstehenden Verpflichtung von Felix Magath.

Der von Beckenbauer angeführte Aufsichtsrat hatte sich nach Informationen der «Bild»-Zeitung bereits bei einer Sitzung in Anwesenheit von Rummenigge und Hoeneß für eine Trennung von Hitzfeld nach Ablauf der Saison entschlossen. Acht von neun Mitgliedern des Gremiums hätten nach dem durch das 1:3 gegen Werder Bremen endgültig verlorenen Meisterschaftskampf für eine Ablösung votiert.

Beckenbauer hatte erstmals öffentlich einen vorzeitigen Trainerwechsel im Sommer beim Rekordmeister angedeutet und eine mögliche Entscheidung von Magaths Plänen abhängig gemacht. Der Trainer des VfB Stuttgart gilt schon länger als Wunschkandidat der Bayern-Chefs für die ursprünglich erst für Sommer 2005 geplante Hitzfeld-Nachfolge. Hitzfeld selbst wollte keine Stellung nehmen. «Ich kommentiere keine Kommentare», sagte der Coach vor der Abfahrt nach Stuttgart, als er zu Beckenbauers Äußerungen befragt wurde.

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