Preetz zu Verbot: «Gesehen, wozu Banner eingesetzt wurden»

Preetz zu Verbot: «Gesehen, wozu Banner eingesetzt wurden»
Bildhinweis: Berlins Manager Michael Preetz. Foto: Swen Pförtner

Berlin (dpa) – Manager Michael Preetz von Hertha BSC hat sich zu den Maßnahmen des Fußball-Bundesligisten nach den schweren Fan-Ausschreitungen am vergangenen Samstag in Dortmund geäußert.

«Für uns war unstrittig, dass wir reagieren müssen nach den Vorfällen», sagte Preetz vor dem Heimspiel der Berliner gegen RB Leipzig beim TV-Sender Sky. Der Hauptstadtclub untersagt beginnend mit der Partie gegen die Sachsen «das Einbringen von Bannern, Spruchbändern, Blockfahnen und Doppelhaltern», wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heißt. Die Verbote gelten «bis auf Weiteres» sowohl für die Heim- als auch die Auswärtsbereiche im Olympiastadion.

«Wir haben gesehen, wofür Stangen und auch Banner eingesetzt wurden letzte Woche», sagte Preetz. Vor diesem Hintergrund habe man die Entscheidung getroffen. Derzeit sei man mit einem kleinen Teil der Hertha-Fans nicht im Gespräch, erklärte Preetz. Der 51-Jährige hofft, dass sich dies ändert. «Natürlich müssen wir an einen Tisch», sagte Preetz. Kein Dialog sei auch keine Lösung.

Gut 100 Berliner Fans hatten am vergangenen Wochenende rund um das Bundesligaduell der Hertha beim BVB (2:2) Polizisten mit Faustschlägen, Fahnenstangen und anderen Gegenständen attackiert. Insgesamt waren bei den Ausschreitungen laut Polizei 45 Menschen verletzt worden.

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