Nürnbergs Mintal ist der «Aufsteiger der Saison»

Nürnbergs Mintal ist der «Aufsteiger der Saison»
Nürnbergs Mintal ist der «Aufsteiger der Saison»
Nürnbergs Marek Mintal jubeln nach einem Treffer.

Düsseldorf (dpa) – Marek Mintal vom 1. FC Nürnberg ist von 232 Spielern der Fußball-Bundesliga zum «Aufsteiger der Saison» gekürt worden.

Mit 32,8 Prozent verwies der Torschützenkönig den deutschen Nationalspieler Per Mertesacker (Hannover 96/6,9 Prozent) und Spielmacher Lincoln vom FC Schalke 04 (6,5) in einer Umfrage des Magazins «kicker» auf die Plätze zwei und drei.

Nach seiner Wahl zum besten Feldspieler der Saison wurde Spielmacher Marcelinho von Hertha BSC von seinen Kollegen diesmal auch zum «besten Ausländer» (43,1 Prozent) gewählt. Mintal (14,2) wurde vor Lincoln (13,4) sowie Torjäger Roy Makaay von Meister und Pokalsieger FC Bayern München (11,2) Zweiter.

Während die 232 Befragten Bastian Schweinsteiger (Bayern München) mit 27,9 Prozent zum größten Talent der Liga wählten, fiel Fredi Bobic von Hertha BSC (16,8) vor Schalke-Torjäger Ailton (16,4) und Johan Micoud vom entthronten Meister Werder Bremen (12,5) die Spitzenposition in der Rubrik «Absteiger der Saison» zu.

Bei der Frage nach dem Weltmeister von 2006 votierten 38,8 Prozent der Bundesliga-Profis für Titelverteidiger Brasilien, Deutschland kam mit 30,6 Prozent in der Prognose auf den zweiten Rang. Brasiliens Superstar Ronaldinho erhielt mit 57,3 Prozent die meisten Stimmen bei der Frage nach dem aktuell besten Feldspieler der Welt.

Unentschieden waren die Spieler beim Thema Aufstockung der Bundesliga. Jeweils 48,7 Prozent antworteten mit Ja bzw. Nein auf die Frage, ob der Liga künftig 20 Vereine angehören sollten. Ein klares Stimmungsbild ergab sich bei der Spielplan-Gestaltung: 49,7 Prozent sprachen sich für Bundesliga-Partien ausschließlich samstags und am Freitagabend aus. Lediglich 19,4 Prozent sind für eine Beibehaltung der bisher üblichen zwei Sonntagsspiele.

Die sportliche Entwicklung der Liga wird von 20,8 Prozent der Befragten mit «besser» eingeschätzt. 21,8 Prozent sind der Überzeugung, es werde schlechter. 57,4 Prozent votierten für «gleich».

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