Maradona verlässt Klinik auf eigene Faust

Maradona verlässt Klinik auf eigene Faust
Maradona verlässt Klinik auf eigene Faust
Maradona erreicht in Begleitung im Mai 2003 Roms Flughafen Fiumicino.

Buenos Aires (dpa) – Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona hat nach elf Tagen auf der Intensivstation das Krankenhaus in Buenos Aires auf eigene Faust verlassen.

Noch bevor die Ärzte der Klinik «Suizo-Argentina» den herzkranken früheren Leistungssportler für geheilt erklärt hatten, ließ sich Maradona zu einem Landhaus eines Freundes bei Buenos Aires fahren. «Ich muss hier raus», zitierte ihn die Zeitung «Clarin». Dort habe er ein wenig Golf gespielt, sich Fußball im Fernsehen angesehen und Hühnchen mit Salat gegessen.

Der 43-Jährige war vor elf Tagen mit akuten Herz- und Lungenproblemen auf die Intensivstation der Klinik gebracht worden. Fast eine Woche musste er wegen einer Lungeninfektion künstlich beatmet werden. Maradona leidet unter einem geschwächten Herzen und Übergewicht. Außerdem soll er unbestätigten Medienberichten zufolge noch immer Drogenprobleme haben.

Anfang 2000 war Maradona fast an einer Überdosis Drogen gestorben. Anschließend unterzog er sich einer Entziehungskur auf Kuba, wo er seither den größten Teil seiner Zeit verbrachte. Über die weiteren Pläne Maradonas wurde zunächst nichts bekannt.

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