FC Erzgebirge Aue

FC Erzgebirge Aue
FC Erzgebirge Aue
Das Logo des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Foto:
Gründungsdatum 24. September 1949
Anschrift Lößnitzer Straße 95
08280 Aue
Stadion Sparkassen-Erzgebirgsstadion (11 000 Plätze)
Vereinsfarben lila-weiß
Präsident Helge Leonhardt
Cheftrainer Pavel Dotchev (seit 1. Juli 2015)
Mitglieder ca. 6530
Größte Erfolge:
DDR-Meister 1956, 1957, 1959
Homepage http://www.fc-erzgebirge.de
Twitter https://twitter.com/FCErzgebirgeAue
Facebook https://www.facebook.com/FCErzgebirgeAue
Instagram https://www.instagram.com/fcerzgebirgeaue/

Dank Pavel Dotchev gelang Aue der direkte Wiederaufstieg in Liga zwei. Nach dem unglücklichen Abstieg übernahm der Bulgare im Sommer 2015 den Auer Trümmerhaufen. Schnell entpuppte sich der 50-Jährige als Glückstreffer. «Er war der Richtige zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort», betonte Präsident Helge Leonhardt. Dotchev formte aus dem komplett neu zusammengewürfelten Kader eine verschworene Einheit. Ausruhen werden sich die Sachsen auf diesen Erfolg wahrlich nicht. In der Vorbereitung prägte der Trainer seinen Lieblingssatz: «Um gut zu bleiben, müssen wir besser werden». 

Christian Tiffert wurde bei der Wahl zum «Spieler der Saison» in der 3. Liga Zweiter und ist auf Grund seiner Erfahrung quasi unverzichtbar. Tiffert ist der Fixpunkt im Mittelfeld. Mit seiner Spielüberschicht und seiner Sicherheit am Ball beruhigte er das junge Team. Der frühere Junioren-Nationalspieler ist mit 34 Jahren der älteste Spieler im Kader. Bemerkenswert: Der Oldie hatte von seinem Trainer in der Vorbereitung eine Sonderbehandlung angeboten bekommen, was er aber ablehnte. «Ich kann mich quälen», sagt Tiffert.

Nach der Euphorie des direkten Wiederaufstiegs soll mit einem deutlich breiteren Kader und einer Aue-untypischen Spielidee der Klassenerhalt gelingen. Trainer Dotchev will von seiner Philosophie nicht abrücken: «Wir wollen auf dem Platz nich reagieren». Mit Blick auf die Auer Fußballhistorie, ist das fast schon eine kleine Revolution in der sächsischen Provinz. 

Tor: 1* Martin Männel, 26 Robert Jendrusch, 31 Mario Seidel

Abwehr: 2 Julian Riedel, 3 Sebastian Hertner, 4 Fabian Kalig, 12 Marcin Sieber, 20 Calogero Rizzuto, 21 Adam Susac, 24 Steve Breitkreuz,

Mittelfeld: 5 Clemens Fandrich, 7 Simon Handle, 8 Nicky Adler, 10 Simon Skarlatidis, 16 Mario Kvesic, 17 Philipp Riese, 19 Cebio Soukou, 22 Fabian Kaufmann, 23 Sören Bertram, 27 Louis Samson, 29 Tommy Käßemodel, 33 Christian Tiffert

Angriff: 9 Max Wegner, 14 Pascal Köpke, 28 Albert Bunjaku, 30 Dimitrij Nazarov

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2017)