Leipzig vertraut verschärften Sicherheitsmaßnahmen in Berlin

Leipzig (dpa) – RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick vertraut im zum Sicherheitsspiel hochgestuften Auswärtsduell bei Hertha BSC den Maßnahmen der Gastgeber.

«Ich kenne Michael Preetz schon etwas länger, er ist ein ganz intelligenter Mann. Ich gehe fest davon aus, dass sich Hertha was dabei gedacht hat und dass es Gründe gibt, sich so zu entscheiden», sagte Rangnick vor dem Gastspiel seines Clubs am Samstag (18.30 Uhr) in Berlin.

Nach den massiven Ausschreitungen von Berliner Ultras in Dortmund mit 45 Verletzten hat der Hauptstadtclub die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal erhöht. Gegen Leipzig dürfen die Fans keine Banner, Spruchbänder, Blockfahnen und Doppelhalter (Transparente mit zwei Haltestöcken) mit ins Stadion nehmen. Manager Preetz hat eine Null-Toleranz-Politik angekündigt. Die Einlasskontrollen sollen noch weiter verschärft werden. «In der Vergangenheit hat man sich schon gefragt, wie einige Banner an den Kontrollen vorbeigekommen sind», sagte Rangnick.

Die Hertha-Fans lehnen den vom österreichischen Milliardär Dietrich Mateschitz alimentierten Club aus Sachsen vehement ab. Auf Plakaten bezeichneten sie ihn als «Totengräber des Fußballs». Im Dezember 2016 hatten Berliner Anhänger in Leipzig mit einem Spruchband Rangnick persönlich angegriffen und diffamiert.

Sollte das auch in Berlin wieder passieren, will sich Rangnick damit nicht weiter beschäftigen. «Weder damals noch jetzt berührt oder trift mich das in irgendeiner Form. Menschen, die so etwas aufhängen, können mich nicht treffen. Deswegen ist es mir egal», erklärte Rangnick am Freitag. «Aber es ist mir nicht egal, was grundsätzlich in den Stadien passiert», betonte der Leipziger Trainer. «Und dafür gibt es Institutionen oder wie jetzt den Verein, der daraus Schlüsse zieht.»

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