Man City gewinnt Ligapokal gegen Chelsea im Elfmeterschießen

Man City gewinnt Ligapokal gegen Chelsea im Elfmeterschießen
Bildhinweis: ManCity-Spieler Raheem Sterling (M) und Cesar Azpilicueta (l) von Chelsea im Zweikampf. Foto: Nigel French/PA Wire

London (dpa) – Manchester City hat den ersten von vier möglichen Titeln in der englischen Fußballsaison gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola setzte sich im Ligapokal-Finale gegen den FC Chelsea mit 4:3 im Elfmeterschießen durch.

Raheem Sterling verwandelte im Londoner Wembley-Stadion den entscheidenden Schuss. Nach der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden.

Man City trat zunächst ohne die deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané an, die erst in der Schlussphase eingewechselt wurden. Chelsea, das vor zwei Wochen in der Premier League mit 0:6 bei Man City untergegangen war, agierte lange sehr defensiv und wurde erst im Laufe der zweiten Hälfte mutiger.

Die beste Chance für die Blues hatte Pedro in der 75. Minute. Doch anstatt selbst zu schießen, versuchte der Spanier erfolglos noch einmal zurück zu Eden Hazard zu passen. Zuvor hatte Man City in der 56. Minute nur kurz gejubelt. Ein Tor von Sergio Agüero wurde wegen Abseits nicht gegeben. Der Videoassistent bestätigte die Entscheidung.

In der Schlussphase kam es bei Chelsea zum Eklat. Trainer Maurizio Sarri wollte Torwart Kepa vom Platz nehmen und dafür Willy Caballero einwechseln, der im Ligapokal-Finale 2016 – damals noch im Tor von Man City – drei Elfmeter gehalten hatte. Doch Kepa verweigerte den Wechsel, und Sarri tobte an der Trainerbank. Vor dem Elfmeterschießen musste Verteidiger Antonio Rüdiger den Coach zurückhalten.

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