Hoffenheim in Wolfsburg ohne Teber und Nilsson

Hoffenheim in Wolfsburg ohne Teber und Nilsson
Hoffenheim in Wolfsburg ohne Teber und Nilsson
Der Einsatz von Sejad Salihovic für Hoffenheim ist noch nicht gesichert.

Sinsheim (dpa) – Mit Personalsorgen reist Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim zum Gastspiel beim Tabellenführer und Titelkandidaten VfL Wolfsburg. Der Aufsteiger muss auf Kapitän Selim Teber (Knöchelverletzung) und Abwehrspieler Per Nilsson (Viruserkrankung) verzichten.

Fraglich ist zudem der Einsatz von Mittelfeldakteur Sejad Salihovic, der wegen Hüftproblemen auszufallen droht. Für Nilsson rückt Isaac Vorsah in die Innenverteidigung, dessen Part im defensiven Mittelfeld übernimmt wahrscheinlich Nationalspieler Tobias Weis.

Trotz der angespannten Personallage – es fehlen zudem der gesperrte Carlos Eduardo sowie die Langzeitverletzten Vedad Ibisevic, Andreas Ibertsberger und Matthias Jaissle, will Trainer Ralf Rangnick die «Wölfe» ärgern. «Wir spielen nicht um die goldene Ananas, sondern wollen die Saison gut zu Ende bringen. Wir sind in Wolfsburg krasser Außenseiter. Aber wir fahren mit dem Ehrgeiz hin, dort zu gewinnen», sagte Rangnick.

Unterdessen treibt der Verein die Planungen für die kommende Saison voran. Der von Werder Bremen in der Winterpause für rund 1,8 Millionen Euro bis zum Saisonende ausgeliehene Boubacar Sanogo spielt darin keine Rolle. Die Kraichgauer verzichten auf eine Kaufoption, wohl auch, weil ihnen die Ablöse in Höhe von 3,8 Millionen Euro zu teuer ist. Allerdings schloss Manager Jan Schindelmeiser weitere Gespräche mit Werder nicht aus.

Der Aufsteiger will sich in der Sommerpause mit sechs, sieben Spielern verstärken. «Wir bleiben unserer Grundausrichtung dabei treu und werden schwerpunktmäßig junge und talentierte Spieler holen. Das ist unser Kerngeschäft und das Markenbild von 1899», sagte Schindelmeiser. Vom Einzug in einen internationalen Wettbewerb werde in der Vereinsspitze nicht geträumt. «Das kann und wird nicht unsere Zielsetzung sein, denn das ist viel zu ambitioniert. Wir wollen uns in der Bundesliga erst einmal etablieren», so der Manager.

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