Hitzfeld will «vielleicht mal ins Ausland»

Hitzfeld will «vielleicht mal ins Ausland»
Hitzfeld will «vielleicht mal ins Ausland»
Ottmar Hitzfeld beim Freundschaftsspiel der Bayern gegen ETO Györ.

München (dpa) – Ottmar Hitzfeld will vorerst keine beruflichen Zukunftspläne machen, aber ein künftiges Engagement im Ausland möchte der scheidende Trainer des FC Bayern München nicht ausschließen.

«Es ist schon möglich, dass ich vielleicht mal ins Ausland gehe», sagte der Fußball-Lehrer in einem auf der Bayern-Homepage (www.fcbayern.de) veröffentlichten Interview. Er wolle nun Zeit mit seiner Familie verbringen, reisen und «vielleicht eine Fremdsprache intensivieren», so Hitzfeld.

«Ich möchte mein Englisch verbessern. Ich habe ja auch schon mal zwei Jahre Italienisch gesprochen in meiner Zeit bei Lugano, das möchte ich auch etwas verfeinern. Aber was meine Zukunft angeht, habe ich jetzt keine klaren Ziele», erklärte er.

An den Gedanken, in der kommenden Saison nicht mehr Bayern-Trainer zu sein, muss er sich offensichtlich erst gewöhnen. «Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man die Zeitungen aufschlägt und liest, welche Pläne Felix Magath hat. Da muss man sich erstmal zurechtfinden und abschalten», verriet Hitzfeld über seine Gefühlslage.

Aber er freue sich auch auf die bevorstehende Zeit und darauf, über sich selbst und das Erreichte nachzudenken. «Jetzt habe ich die Zeit, mich intensiver mit meiner Familie zu beschäftigen, mal das eine oder andere Buch zu lesen und vielleicht auch mal wieder ruhiger schlafen zu können», sagte er.

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