Hertha BSC entgeht Pleite gegen Viertligisten Aindling

Hertha BSC entgeht Pleite gegen Viertligisten Aindling
Michael Hartmann von Herta BSC Berlin (r) im Zwekampf mit Michael Miedl vomTSV Aindling (l).

Aindling (dpa) – Andreas Neuendorf hat den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin vor einem peinlichen Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals bewahrt. Mit seinem Treffer in der 86. Minute sicherte er den Berlinern einen glücklichen 1:0 (0:0)-Erfolg beim bayerischen Oberligisten TSV Aindling.

«Das beste an dem Spiel ist, dass es vorbei ist», sagte ein ernüchterter Hertha-Manager Dieter Hoeneß unmittelbar nach dem Schlusspfiff. In der ersten Spielhälfte hatte die Mannschaft von Trainer Falko Götz zwar die größeren Spielanteile, wirkte aber ideenlos und konnte nicht überzeugen. Erst nach rund 20 Minuten erspielten sich die Gäste aus der Hauptstadt die erste Torchance, als Andreas Neuendorf an Aindlings Torwart Thomas Geisler scheiterte.

Überraschend kamen sich die Gastgeber in der 32. Minute zur bis dahin größten Möglichkeit: Nach einem Stellungsfehler in der Hertha- Abwehr konnte Torhüter Christian Fiedler einen Schuss von Michael Miedl gerade noch abwehren. Danach wurden die Berliner etwas munterer und kamen in den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte noch zu mehreren klaren Chancen.

Nach der Pause gelang Hertha keine wesentliche Steigerung, das Spiel wurde noch zerfahrener. In der 86. Minute schließlich gelang Neuendorf der für die Berliner erlösende Siegtreffer. Aindlings Torhüter hatte zuvor einen Schuss des eingewechselten Fredi Bobic nur abprallen lassen.

In einem Hertha-Team, das gegen den viertklassigen Verein aus der Nähe von Augsburg eine schwache Leistung bot, erreichte neben Torschütze Neuendorf nur Niko Kovac Normalform.