Ex-HSV-Profi Hoogma: Umbruch im DFB erfordert Geduld

Ex-HSV-Profi Hoogma: Umbruch im DFB erfordert Geduld
Bildhinweis: Generaldirektor der Elftal: Ex-HSVer Nico-Jan Hoogma. Foto: Ulrich Perrey

Hamburg (dpa) – Nach Ansicht des früheren Bundesliga-Profis Nico-Jan Hoogma haben der Umbruch in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und die Diskussion zur Rolle von Joachim Löw «eine zu extreme Reaktion» ausgelöst.

«Der Nationaltrainer muss nun mal Entscheidungen treffen, nicht immer ganz populäre. Er muss sich von verdienten Spielern trennen, er muss Talente einbauen, so die Mannschaft verjüngen. Dies braucht Zeit. Die Öffentlichkeit muss Geduld aufbringen», sagte der 50 Jahre alte Niederländer in einem Interview des Portals «Sportbuzzer».

Der ehemalige Kapitän des Hamburger SV ist seit Februar 2018 als Generaldirektor des niederländischen Verbandes auch für die Elftal verantwortlich. Das EM-Qualifikationsspiel gegen den viermaligen Weltmeister Deutschland am Freitag in Hamburg (20.45 Uhr/RTL) sieht Hoogma als «eine diffizile Aufgabe für uns». Er habe sich «nicht durch die Erfolge gegen Deutschland in den Spielen der Nations League blenden lassen. Die Partien hätten auch ganz anders ausgehen können.» Speziell im Angriff hätten die Deutschen eine «enorme Qualität».

Nach zuletzt zwei verpassten Turnier-Endrunden sieht Hoogma den niederländischen Fußball «auf einem guten Weg, aber lange noch nicht am Ziel. In der neuen Saison starten wir wieder bei null. Wir müssen die guten Ansätze bestätigen», forderte der Ex-Profi.

Die Partie in Hamburg sei «ein ganz schweres Auswärtsspiel, eine diffizile Aufgabe für uns». Das Hinspiel in der EM-Qualifikation gegen Deutschland hatten die Niederländer im März in Amsterdam mit 2:3 verloren. In der Quali-Gruppe C ist die Mannschaft von Bondscoach Ronald Koeman derzeit mit drei Punkten Tabellendritter.

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