FC St. Pauli präsentiert erstes Sondertrikot aus neuer DIIY Kollektion

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Kein Fussball den Faschisten

Beim letzten Heimspiel gegen Hannover 96 am 16. Mai präsentiert der FC St. Pauli sein neues Auswärtstrikot für die kommende Saison. Anstatt des Logos des Hauptsponsors Congstar ziert jedoch der von der Paulianer Fanszene geprägte Slogan " Kein Fußball den Faschischten" die Brust der Trikots.

Mit dem Slogan unterstreicht der Verein seine gesellschaftliche Verantwortung für Vielfalt, Toleranz und gegen Rassismus und Diskriminierung. Nach dem Neubau der Gegengerade des Millerntor-Stadions setzten die Anhänger*innen des FCSP ihn auf der Tribüne deutlich sichtbar in Szene.

Das Sondertrikot ist einer limitierten Auflage sofort im Fan Shop des FC St. Pauli zu erwerben. Mit dem Erlös wird eine Gedenkstättenfahrt finanziert und die Arbeit des Fanladen FC St. Pauli unterstützt.

Das Trikot ist das Erste der neuen DIIY-Kollektion mit dem der Klub ab der kommenden Spielzeit 2021/22 spielen wird. Bernd von Geldern, Geschäftsleiter Vertrieb beim FC St. Pauli erklärt auf der Homepage des Vereins die Hintergründe der Aktion: "Dieses Sondertrikot zeigt, wie beim FC St. Pauli verschiedenste Einflüsse zusammenkommen können. Ein großer Dank gilt unserem Hauptsponsor congstar, der erneut Platz für ein wichtiges Statement macht. Und natürlich auch unserer Fanszene und dem Fanladen für ihr Engagement, das schon seit Jahrzehnten prägend für den Verein ist. Und gleichzeitig bietet sich uns die Möglichkeit, mit unserer Teamsportkollektion DIIY zu zeigen, was in puncto Nachhaltigkeit alles möglich ist."

Und Justus Peltzer vom Fanladen ergänzt an selber Stelle: "2016 hatten wir schon einmal die Gelegenheit, den Slogan "Kein Fußball den Faschisten" auf dem Trikot prominent zu platzieren. Wir müssen leider feststellen, dass der Kampf gegen rechtes Gedankengut fünf Jahre später sogar noch wichtiger geworden ist und diese Botschaft nichts an Aktualität verloren hat. Deswegen freuen wir uns darüber, gemeinsam mit dem Verein erneut ein Zeichen setzen und weiterhin Aufklärungsarbeit leisten zu können."

Quelle: FC St. Pauli

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