Eintracht Frankfurt im Soll – Vaduz nächste Europa-Hürde

Eintracht Frankfurt im Soll – Vaduz nächste Europa-Hürde
Bildhinweis: Runde, Rückspiel in der Commerzbank-Arena. Frankfurts Goncalo Paciencia jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) – Der Anfang ist gemacht. Nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Flora Tallinn darf Eintracht Frankfurt weiter auf den erneuten Einzug in die Gruppenphase der Europa League hoffen.

In der 3. Qualifikationsrunde wartet schon am 8. August der FC Vaduz. Trainer Adi Hütter will die kurze Zeit bis zum Hinspiel in Liechtenstein intensiv nutzen, um seine längst noch nicht komplette Mannschaft flott zu kriegen. «Wir müssen weiter zulegen», sagte der 49-Jährige.

DIE FORM: Gegen den Tabellenführer aus Estland blieben spielerisch noch viele Wünsche offen. Hütter kündigte daher harte Arbeitstage im zweiten Teil des Trainingslagers in Windischgarsten an, wohin der Eintracht-Tross noch in der Nacht zurückkehrte. Wirklich in Gefahr geriet der Vorjahreshalbfinalist aber nicht, weshalb der Österreicher zufrieden bilanzierte: «Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir auf einem guten Weg.»

DER MATCHWINNER: Vor dem Spiel gab es für Gonçalo Paciência zum 25. Geburtstag einen Kuchen mit Kerze drauf, nach dem Abpfiff erhielt der Doppeltorschütze (37./54. Minute) Lob von allen Seiten. «Er hat das hervorragend gemacht», sagte Sportvorstand Fredi Bobic. Und Hütter meinte: «Am Geburtstag als Matchwinner vom Platz zu gehen, ist eine schöne Geschichte.»

DER KADER: Trotz seiner starken Leistung könnte Paciência demnächst wie schon im Vorjahr die Joker-Rolle drohen, denn die Eintracht schaut sich auf dem Transfermarkt intensiv nach einem Topangreifer um. «Im Sturm werden wir noch was machen», kündigte Bobic an. Zudem hofft er auf eine baldige Verpflichtung von Nationaltorwart Kevin Trapp. «Für uns gibt es eine Deadline, bis wann eine Entscheidung fallen muss. Kevin weiß Bescheid. Die letzten Gespräche waren sehr gut», sagte Bobic.

DIE FANS: 48.000 Zuschauer pilgerten gegen den Fußball-Zwerg aus Estland in die Frankfurter Arena – und feierten nach dem Spiel nicht nur ihre Lieblinge, sondern auch den Gegner. «Die Fans der Eintracht waren großartig. Wir sind in die Kurve gegangen, um uns zu bedanken, weil das für uns die beste Atmosphäre war, die wir je erlebt haben», sagte Tallinns Trainer Jürgen Henn. Und Eintracht-Coach Hütter lobte: «Wie die Fans die Spieler von Tallinn nach deren kämpferisch toller Leistung abgefeiert haben, ist außergewöhnlich. Das hat mich berührt.»

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