Dortmund verkauft Namensrechte am Westfalenstadion

Dortmund verkauft Namensrechte am Westfalenstadion
Dortmund verkauft Namensrechte am Westfalenstadion
Fans schwenken vor einem Bundesliga-Spiel des BVB Fahnen im Westfalenstadion.

Dortmund (dpa) – Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat die Namensrechte am Westfalenstadion verkauft und dafür 5 Millionen Euro für einen Zeitraum von viereinhalb Jahren bekommen. Das berichtet die Tageszeitung «Ruhr Nachrichten».

Demnach habe das Düsseldorfer Unternehmen Assunta fünf Millionen Euro dafür gezahlt, dass es den Namen «Westfalenstadion Dortmund» exklusiv und weltweit vermarkten dürfe. Eingeräumt werde dem Unternehmen außerdem, den Namen des Stadions zu ändern oder das Nutzungsrecht am Namen an Dritte zu übertragen. Wenn bis zum 30. Juni 2004 keiner der Partner von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch macht, endet der Vertrag am 30. Juni 2008.

Ein Vorstandsmitglied des Assunta-Eigners CommerzLeasing und Immobilien AG habe der Zeitung den Kauf bestätigt. Der Verkauf der Namensrechte am Dortmunder Westfalenstadion liegt schon fünf Monate zurück. Der Vertrag mit dem Börsen notierten Club Borussia Dortmund sei am 9. Januar 2004 unterschrieben worden, hieß es.

Dortmunds Manager Michael Meier habe den «Ruhr Nachrichten» den Erlös von 5 Millionen Euro bestätigt. Meier habe des weiteren erklärt, eine Verwertung des Namensrechts sei «während der Laufzeit nicht beabsichtigt», Borussia sei weiterhin «wirtschaftlicher Eigentümer» des Namensrechts. BVB-Präsident Gerd Niebaum habe das Geschäft als «eine Optionsgebühr, von der wir uns jederzeit lösen können», bezeichnet.

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