Die Spielermänner der DFB-Frauen

Die Spielermänner der DFB-Frauen
Die Spielermänner der DFB-Frauen
Enis Alushi hebt Mira Bajramaj in den Fanblock zu Freunden und Familie.

Frankfurt/Main (dpa) – Der «Spielermann» ist eine neue Vokabel, die man sich in Zeiten des Frauenfußball-WM-Hypes merken sollte. Bisher sind drei Spielermänner der DFB-Frauen bekannt.

Da ist zum einen der Lira-Bajramaj-Freund Enis Alushi, ein Zweitliga-Profi, der sie nach dem Frankreich-Spiel in den Fanblock holte – im Trikot mit dem Aufdruck «Bajramaj». Es gibt den blonden Freund von Alexandra Popp (20), den sie nach Spielen schon öfter geküsst hat – dessen Namen sie aber nicht verrät. Und dann ist da noch Celia Okoyino da Mbabis Lebensgefährte Marko Sasic, Sohn von MSV-Duisburg-Coach Milan Sasic.

Bisher sagte Dribbelkünstlerin Bajramaj (23) zu ihrer angeblichen neuen Liebe, von der verschiedene Medien berichtet hatten, nur: «kein Kommentar». Dass ihr Enis (25) sie nun – auch noch im Bajramaj-Shirt – in ihrer Heimatstadt Mönchengladbach in den Fanblock holte und zu ihrer Familie brachte, dürfte als «ja, wir sind ein Paar» gedeutet werden. Von Alushi weiß man, dass er wie Bajramaj im Kosovo geboren wurde, beim SC Paderborn kickt und denselben Berater wie Bajramaj hat. Er bestritt insgesamt 15 Spiele für die U 19 und U 20 des DFB.

Celia Okoyino da Mbabis Freund Marko Sasic (30) spielt auch Fußball: für den Südwest-Oberligisten Wirges. Die 23-Jährige zeigte sich mit ihm schon beim «Ball des Sports» in Wiesbaden im Februar. Er wurde auch beim Eröffnungsspiel im Berliner Olympiastadion gesichtet. Vater Sasic schwärmt in der «Bild»: «Celia ist eine wundervolle Frau, mit einer unglaublich positiven Ausstrahlung. Sie ist sehr sozial eingestellt, immer hilfsbereit und verständnisvoll. Ein richtiger Sonnenschein.» Dem Blatt zufolge wohnt die zweifache WM-Torschützin, die Kulturwissenschaften studiert, im Haus der Sasics in Koblenz.

Alexandra Popps Freund wurde erstmals in der Öffentlichkeit wahrgenommen, als er ihr nach dem WM-Vorbereitungsspiel in Osnabrück Küsschen gab – so wie am Dienstagabend in Mönchengladbach. Er trägt eine modische Art blonde Irokesen-Frisur. Seinen Namen will «Poppi» bisher nicht verraten – nur so viel: «Ich bin glücklich vergeben.» Beim Tor-Jubel formte sie im Testspiel auch schon mal ein Herzchen mit den Händen.