Der 31. Spieltag im Telegramm

Der 31. Spieltag im Telegramm

Werder Bremen – Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Bremer wollen sich von den Sprüchen aus München nicht nervös machen lassen und nach 21 Spielen ohne Niederlage im 80. Nord-Derby gegen den HSV drei Punkte holen. Von den letzten acht Heimspielen gegen die Hamburger hat Werder nur eines verloren. Beim Tabellenführer fehlen Ernst (Gelb-Sperre), Davala (Rot-Sperre) und Lisztes (Kreuzbandriss). HSV-Trainer Toppmöller muss ohne Rahn (Muskelfaserriss) und Jarolim (Gelb-Sperre) auskommen.

1. FC Köln – FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Die letzten vier Heimspiele gegen den FC Bayern haben die Kölner verloren. Vor neun Jahren gelang der letzte Sieg im eigenen Stadion. Sollte der FC verlieren, steht der dritte Abstieg in sechs Jahren fest. Kölns Trainer Koller muss auf neun Spieler verzichten. Die Bayern bangen noch um den Einsatz von Ballack. Deisler wird wohl noch nicht sein Comeback geben. Es fehlen Sagnol, Kuffour, Kovac, Scholl, Rau und Zickler.

Borussia Dortmund – Hansa Rostock (Samstag, 15.30 Uhr)

Der BVB hat die letzten sieben Heimspiele gegen Rostock gewonnen, sechs Mal davon ohne Gegentor. Die einzige Niederlage vor heimischem Publikum liegt acht Jahre zurück (1:2 im Februar 1996). Bei der Borussia fällt Wörns (Teilabriss der Bauchmuskulatur) aus. Dede kehrt in die Mannschaft zurück. Hansa kann im Westfalenstadion in Bestbesetzung antreten. Torjäger Max, der seinen Abschied zum Saisonende ankündigte, erzielte beim 2:1-Hinspiel-Sieg beide Treffer.

1. FC Kaiserslautern – Bor. Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Im zweiten «Kellerduell» binnen sieben Tagen setzen die Lauterer nach dem 0:3 in Berlin gegen Gladbach auf ihre Heimstärke. Den Tabellen-15. trennt nur ein Punkt vom 13. Die Gladbacher gewannen beim FCK bereits 13 Mal, der letzte Sieg datiert allerdings vom August 1995. Die Borussia tritt ohne Carnell (Muskelfaserriss), Asanin (Kniebeschwerden) und Sverkos (Grippe) an. Beim FCK fehlt Klose (Innenbandanriss), der Einsatz von Malz ist fraglich.

VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

Der VfL will sich mit einem Sieg endgültig den Klassenerhalt sichern. Die Bilanz aus den bislang erst drei Bundesliga-Heimspielen gegen die Eintracht spricht für den VfL: 3 Siege und 6:0 Tore. Trainer Gerets wird wohl die in Mönchengladbach erfolgreiche Elf von Beginn an spielen lassen. Bei den Hessen darf Trainer Reimann nach fünf Spielen Sperre zum ersten Mal wieder auf der Bank sitzen. Der zuletzt rot-gesperrte Amanatidis kehrt in die Mannschaft zurück.

SC Freiburg – Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

Zum ersten Mal treffen beide Teams in der Bundesliga im Breisgau aufeinander. Das Hinspiel verloren die Freiburger in Hannover mit 0:3. Beim SC fallen Stammtorhüter Golz (Rückenverletzung), Iaschwili (Knieprellung) und der rot-gesperrte Antar aus. Hannovers But steht bei seinem alten Club vor dem ersten Einsatz unter dem neuen Trainer Lienen. Der russische Mittelfeldspieler könnte den Amerikaner Mathis ersetzen. Krupnikovic und Jaime lässt Lienen in Hannover.

TSV 1860 München – Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

Erst drei Mal haben die «Löwen» im eigenen Stadion gegen Bayer gewonnen, fünf der letzten sechs Heimspiele gegen Leverkusen verloren. 1860 kassierte zuletzt vier Niederlagen in Serie. Bayer hat aus den vergangenen sieben Spielen 19 von 21 möglichen Punkten geholt. Bei 1860 steht Kurz vor seinem 300. Bundesligaspiel, es fehlen Lauth, Schwarz und Weissenberger. Bayer muss auf Juan (Gelb-Sperre), Lucio und eventuell Nowotny (beide verletzt) verzichten.

FC Schalke 04 – Hertha BSC (Sonntag, 17.30 Uhr)

Vor fast 35 Jahren hat Hertha zuletzt bei den Schalkern gewonnen – am 5. September 1970 mit 1:0. Damit sind die Berliner seit 16 Spielen ohne Sieg bei den «Königsblauen». Bei den Gastgebern könnte Oude Kamphuis in die Mannschaft zurückkommen. Der Einsatz von van Kerckhoven ist noch fraglich. Agali wurde vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Berlins Trainer Meyer muss die gesperrten Bobic und Friedrich sowie Rafael und Caraga ersetzen.

VfB Stuttgart – VfL Bochum (Sonntag, 17.30 Uhr)

Vor knapp 17 Jahren haben die Schwaben zuletzt zu Hause gegen den VfL verloren (2:4 am 29. Mai 1987). In dieser Saison ist der VfB seit neun Spielen unbesiegt, hat die letzten vier Partien gewonnen. Hinter dem Einsatz von Hleb steht noch ein großes Fragezeichen. Hinkel dürfte nach sechswöchiger Pause (doppelter Bänderriss) in die Mannschaft zurückkehren. Fehlen wird Streller (Muskelfaserriss). Bei den Gästen fallen Wosz (Gelb-Sperre) und Kalla (Muskelfaserriss) aus.