Der 11. Spieltag im Telegramm

Der 11. Spieltag im Telegramm

FC Schalke 04 – VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)

Vier Spiele, vier Siege: Der FC Schalke 04 erlebt unter Trainer Rangnick einen Aufschwung. Im Spitzenspiel des 11. Spieltages können die Schalker, die seit sechs Jahren zu Hause gegen den VfB nicht verloren, an den Schwaben vorbeiziehen. Der Einsatz von Krstajic und Oude Kamphuis gegen Rangnicks Ex-Club ist noch ungewiss, Stuttgart muss auf fünf verletzte Spieler und Stranzl (gesperrt) verzichten.

Borussia Mönchengladbach – FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach der Entlassung von Trainer Fach soll Interimscoach Köppel ausgerechnet gegen den deutschen Rekordmeister die Wende herbeiführen. Seit sechs Jahren haben die Gladbacher zu Hause gegen Bayern nicht verloren. In Neuville und Ziege kehren zwei wichtige Borussen-Spieler zurück, bei den Münchnern ist Ballack wieder dabei. Die beiden alten Rivalen treffen zum 75. Mal aufeinander. Ballack hat seine Knöchelverletzung auskuriert. Auch Tobias Rau ist nach seiner Blessur am Sprunggelenk einsatzbereit. Verzichten muss Trainer Magath auf den gesperrten Kuffour und auch weiterhin auf Deisler.

VfL Wolfsburg – FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

Mit einem Erfolg gegen den starken Neuling können die Wolfsburger nach der Niederlage gegen Bayern ihre Tabellenführung verteidigen. Dabei könnte Kapitän Schnoor wieder ins Team zurückkehren. Die Gäste müssen auf ihren Torjäger Niclas Weiland (Oberschenkelzerrung) verzichten, für ihn soll Casey stürmen. Gegen Mainz schaffte Wolfsburg vor sieben Jahren den Bundesliga-Aufstieg (5:4).

Werder Bremen – Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Vor dem 81. Nordderby haben beide Teams mit bislang zwei Siegen aus der englischen Woche rechtzeitig ihre Form gefunden. Der HSV mit Neu-Trainer Doll bangt noch um den Einsatz von Wicky. Bei den in Stuttgart siegreichen Bremern entspannt sich die Personalsituation. Charisteas und Borowski sind wieder im Training, auf den gesperrten Magnin muss Trainer Schaaf allerdings verzichten.

Hannover 96 – VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Niedersachsen streben ihren fünften Sieg in Serie und den Sprung in die Spitzengruppe an. Trainer Lienen kann wieder auf Rechtsverteidiger Cherundolo zurückgreifen. Die Bochumer treten ohne die verletzen Kalla, Knavs und Diabang an, haben sich nach dem Sieg gegen Mönchengladbach aber etwas Luft verschafft. Den letzten Heimsieg gegen den VfL feierten die Niedersachsen vor 16 Jahren. Kalla fällt mindestens zwei Wochen aus. Der Manndecker aus Kamerun hat sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Für ihn soll Mittelfeldspieler Maltritz in die Abwehrkette rücken.

SC Freiburg – Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Den Breisgauern droht mit dem schwächsten Angriff der Liga im Falle einer Niederlage der Sturz auf die Abstiegsplätze. Trainer Finke muss insgesamt sieben Spieler ersetzen. In fünf Heimspielen gegen die Berliner gab es nur einen Sieg. Hertha bangt um den Einsatz von Bobic (Ferse) und Simunic (Knie), kassierte allerdings mit vier Treffern die wenigsten Auswärtstore in der Liga.

Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

Mit großen Personalsorgen in der Defensive kehrte der BVB aus dem Trainingslager im Westerwald zurück. Vor allem in der Abwehr drohen durch den voraussichtlichen Ausfall von Madouni weitere Lücken. Die Bayer-Elf kommt als schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga ins Westfalenstadion. Der gegen Bielefeld drei Mal erfolgreiche Torschütze Woronin erhält wohl wieder eine Chance von Beginn an.

1. FC Kaiserslautern – Arminia Bielefeld (Sonntag, 17.30 Uhr)

Kurt Jara benötigt gegen die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga dringend einen Sieg, sonst droht den Pfälzern ein Trainerwechsel. Der letzte Heimsieg gegen die Bielefelder liegt allerdings sieben Jahre zurück. Trotz der Niederlage in Leverkusen (2:3) zeigte der Neuling erneut eine ansprechende Leistung. Der zuletzt gesperrte Grammozis steht beim FCK wieder bereit.

Hansa Rostock – 1. FC Nürnberg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Fünf Heimspiele, fünf Niederlagen – eine weitere Pleite vor eigenem Publikum dürfen sich die Mecklenburger wohl nicht leisten. Auch dem «Club», der auswärts schon elf Treffer erzielte, droht nach der Heimniederlage gegen Schalke der Absturz in die Abstiegsregion. Hansa-Trainer Schlünz bangt um den Einsatz von sechs Spielern, bei Nürnberg fehlt der gesperrte Hajto.