Der 10. Spieltag im Telegramm

Der 10. Spieltag im Telegramm

FC Bayern München – VfL Wolfsburg (Dienstag, 20.00 Uhr)

Im Spitzenspiel 3 gegen 1 muss Magath definitiv auf fünf Spieler verzichten. Lucio, Zé Roberto und Pizarro sind fraglich. Wolfsburg tritt trotz der Bilanz von nur einem Remis (3:3 am 8. Dezember 2001) aus sieben Partien in München selbstbewusst an. In vier dieser sieben Begegnungen erzielte der VfL aber keinen Treffer. Christow (Knie) und Präger (Jochbeinbruch) fallen aus. Hofland kehrt nach Sperre zurück.

VfL Bochum – Borussia Mönchengladbach (Dienstag, 20.00 Uhr)

Die Partie zwischen Tabellen-17. und -13. wird zum «Krisengipfel». Seit dem Aus im UEFA-Cup läuft beim VfL gar nichts mehr. Die Bilanz spricht für einen dringend nötigen Bochumer Erfolg: Letztmals gewann Gladbach beim VfL am 25. März 1995 (2:0). Diabang und Knavs fallen verletzt aus. Borussia-Chefcoach Fach muss sechs Spieler ersetzen. Strasser könnte zum 150. Mal in der Bundesliga eingesetzt werden.

Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern (Dienstag, 20.00 Uhr)

Hannover ist mit drei Siegen hintereinander im Aufwind, der FCK trotz des 0:0 gegen Leverkusen Tabellen-Letzter. Coach Jara dürfte bei einer Niederlage vor dem Aus stehen. Er muss auf vier wichtige Spieler verzichten.

Hannover verlor das letzte Heimspiel gegen die Pfälzer (0:1 am 13. März 2004), gewann aber von den 15 Heim-Partien elf und könnte nun den vierten Sieg in Serie erreichen. Idrissou und Dabrowski fallen aus, Cherundolo ist durch eine Gehirnerschütterung angeschlagen. Offen ist zudem der Einsatz des am Knie verletzten Leandro. Der Einsatz von Nebojsa Krupnikovic scheint dagegen «sehr wahrscheinlich», erklärte Lienen.

Hertha BSC – Borussia Dortmund (Dienstag, 20.00 Uhr)

Vor dem ersten Bundesliga-Flutlichtspiel im «neuen» Olympiastadion ist der heftig kriselnde BVB gewarnt: Hertha gewann das letzte Spiel gegen Dortmund (8. Mai 2004) mit 6:2. Der letzte Dortmunder Sieg bei Hertha liegt 1179 Tage zurück (4. August 2001/2:0). Kovac (Sperre), Simunic (Knie) und Reina (Aufbau) fallen aus. Beim BVB fehlt ein Quintett. Ewerthon steht vor seinem 100. Bundesligaspiel.

FSV Mainz 05 – FC Hansa Rostock (Mittwoch, 20.00 Uhr)

Die Mainzer «Spaßfußballer» verloren mit dem 1:2 «auf Schalke» erstmals wieder nach sieben Spielen. Gegen Rostock gab es zwischen 1992 und 1995 in drei Zweitliga-Heimpartien zwei Siege und ein Remis. Falkenmayer und Bodog fallen beim FSV aus, David Rasmussen (Rot-Sperre) und Melkam fehlen bei Rostock. Die heimschwachen Hanseaten sind auswärts (2 Siege, 2 Remis) als einziges Team noch ungeschlagen.

Bayer Leverkusen – Arminia Bielefeld (Mittwoch, 20.00 Uhr)

Das 0:0 in Kaiserslautern war für Leverkusen ein erneuter Rückschlag, Bielefelds 1:0 gegen Hertha BSC brachte dem Rekord- Aufsteiger Platz 8 vor Bayer ein. Von den neun Spielen in Leverkusen gewann Bielefeld nur eines (1:0 am 21. August 1982) und spielte vier Mal remis. Borges, Küntzel und Trajanov fallen bei Arminia verletzt aus; bei Leverkusen sind Bierofka und Fritz im Aufbautraining.

Hamburger SV – SC Freiburg (Mittwoch, 20.00 Uhr)

Nach dem 2:0 in Dortmund spricht HSV-Coach Doll vom «Neubeginn», aber auch Freiburg tankte beim 2:0 gegen Stuttgart Selbstbewusstsein. Mit 2:1 am 13. April 1995 gelang den Badenern erst ein Sieg beim HSV in neun Partien. Damals stand Golz noch im HSV-Tor. Auf Reinhardt und Lauth muss Doll weiter verzichten. Finke fehlen sieben Profis. Der HSV gewann fünf der sechs zurückliegenden Heimspiele gegen Freiburg.

VfB Stuttgart – Werder Bremen (Mittwoch, 20.00 Uhr)

Vom 4:4 am 28. März schwärmen Fußball-Fans noch immer. Es war eines von 14 Remis in Stuttgart. Der VfB, dessen Serie mit dem 0:2 in Freiburg zu Ende ging, gewann sein letztes Heimspiel gegen Werder am 28. April 2001 (2:1). Stranzl (Rot-Sperre) und vier Verletzte fehlen beim VfB. Jensen und Davala kommen nach langen Verletzungspausen noch nicht für die Bremer Startelf in Frage.

1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 (Mittwoch, 20.00 Uhr)

Im Duell der Altmeister liegt der letzte und höchste FCN-Heimerfolg (3:0 am 5. März 1999) fünfeinhalb Jahre zurück. Unter Rangnick gab es für Schalke in drei Bundesligaspielen ausschließlich Siege und beim 2:1 gegen Mainz endlich auch das erste «königsblaue» Ailton-Tor. Den heimschwachen Franken (erst ein Sieg) fehlt ein verletztes Trio. Bei Schalke fallen Lamotte und Böhme weiter aus.