Leipzig-Sportchef: CL-Zeitpunkt «nicht so glücklich»

Leipzig-Sportchef: CL-Zeitpunkt «nicht so glücklich»
Bildhinweis: Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche ist mit dem Termin für die Fortsetzung der Champions League unzufrieden. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Leipzig (dpa) – Sportdirektor Markus Krösche vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig ist mit dem Termin für die Fortsetzung der Champions League unzufrieden.

«Grundsätzlich ist es gut, dass wir zu Ende spielen können. Der Zeitpunkt ist nicht so glücklich, aber das können wir nicht ändern. Die anderen Ligen sind später gestartet und sind deshalb vielleicht ein wenig im Vorteil, weil sie ein wenig im Rhythmus sind», sagte Krösche. Die UEFA hatte zuvor entschieden, dass die Champions League mit einem Blitzturnier in Lissabon ausgetragen wird. Die Viertelfinals beginnen am 12. August, es gibt jeweils nur ein Duell.

Vor der unmittelbaren Vorbereitung auf die Königsklasse will Leipzig, das durch zwei Siege über Tottenham Hotspur das Viertelfinale erreicht hat, seine Profis nach der Bundesliga-Saison zwei bis drei Wochen in den Urlaub schicken. «Dann würden wir uns wie auf eine Saison vorbereiten», sagte Krösche. Durch die Austragung mit nur einem Spiel sieht der 39-Jährige gute Chancen für RB. «Es ist ein richtiges K.o.-Spiel, da wird es auf die Tagesform ankommen. Da kann ein Underdog mal einen Großen schlagen.»

Grundsätzlich begrüßte Krösche die Entscheidung, dass Neuverpflichtungen nicht eingesetzt werden dürfen. Es sei die fairste Lösung. Dennoch ist offen, ob Timo Werner im Kader der Sachsen stehen wird. Der Nationalspieler steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea und will laut einem Medienbericht auf das Turnier in Lissabon angeblich verzichten.

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