Burghausen besiegt Schlusslicht Dresden

Burghausen besiegt Schlusslicht Dresden
Burghausen besiegt Schlusslicht Dresden
Die Burghauser Hertl (l) und Schmidt bringen den Dresdner Lavric zu Fall.

Hamburg (dpa) – Wacker Burghausen hat die Gefahr, in den Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga abzurutschen, gebannt. Die Oberbayern besiegten zum Abschluss des 20. Spieltags Dynamo Dresden mit 2:1 (1:0).

Dresden bleibt Schlusslicht in der Tabelle. Die Burghauser dagegen haben die 1:8-Pleite vom vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Köln gut weggesteckt und sich wieder ins Mittelfeld der Tabelle vorgearbeitet. Die Tore für Wacker erzielten Stefan Reisiniger (18. Minute) und Ronald Schmidt per Foulelfmeter (48.). Dresdens Ansgar Brinkmann gelang in der 51. Minute der Anschlusstreffer.

Der MSV Duisburg war der große Gewinner des 20. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga, aber auch Alemannia Aachen hatte im Aufstiegskampf endlich wieder Grund zum Jubel. Der Tabellenvierte beendete seine sportliche Krise mit einem hart erkämpften 1:0-Erfolg beim Karlsruher SC und verkürzte dank der Auswärtsniederlagen des 1. FC Köln und der SpVgg Greuther Fürth den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz auf fünf Punkte.

Die Duisburger waren zuvor durch einen 4:1-Sieg im Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen zurück an die Tabellenspitze gestürmt, weil der bisherige Spitzenreiter 1. FC Köln zeitgleich in Frankfurt mit 0:1 verlor. Die Fürther verpassten durch eine 1:2-Niederlage in Aue den Sprung auf Platz eins. Das Spitzentrio Duisburg (42 Zähler), Köln (40) und Fürth (39) liegt trotz des ersten Rückrundensieges von Aachen (34) weiterhin klar auf Bundesligakurs.

Die Münchner «Löwen» kamen auch in Trier nicht über ein 2:2 hinaus. Das Unentschieden für die Eintracht rettete Milorad Pekovic mit dem 500. Saisontreffer in Liga zwei. Im Abstiegskampf feierte die SpVgg Unterhaching einen wertvollen 2:1-Heimsieg gegen LR Ahlen. Im Kellerduell trennten sich Rot-Weiß Erfurt und Rot-Weiß Essen 1:1, was keinem Team wirklich nutzte.

Das zwölfte Saisontor von Arie van Lent verhagelte den Kölnern die Karnevals-Laune und bescherte Eintracht Frankfurt vor der großen Kulisse von 34 000 Zuschauern den fünften Heimsieg hintereinander. Die Hessen wahrten mit dem 1:0 ihre kleine Chance auf eine direkte Rückkehr in die Bundesliga, die für die Kölner trotz der vierten Saison-Niederlage weiter programmiert erscheint.

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