Bundesliga verzeichnet Besucher-Rekord

Bundesliga verzeichnet Besucher-Rekord
Bundesliga verzeichnet Besucher-Rekord
Werner Hackmann sitzt bei einer Mitgliederversammlung vor dem Logo der DFL.

Frankfurt/Main (dpa) – Die Fußball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison einen neuen Besucher-Rekord mit erstmals über 10 Millionen Fans verzeichnet.

Nach offiziellen Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) strömten insgesamt 10 724 586 Zuschauer in der Spielzeit 2003/04 in die Stadien. Bei den 306 Spielen erhöhte sich die Zuschauerzahl gegenüber dem Jahr zuvor um 959 851 Besucher, was eine Steigerung um fast 10 Prozent bedeutet.

«Der weiter gestiegene Komfort und die baulichen Maßnahmen in den Arenen haben das Ergebnis positiv beeinflusst. Insofern kann man schon jetzt feststellen, dass die Bundesliga von der WM 2006 in Deutschland profitiert», sagte DFL-Präsident Werner Hackmann.

Im Schnitt besuchten 35 048 Fans die Spiele im Fußball-Oberhaus. Spitzenreiter bleibt weiter Borussia Dortmund mit einem durchschnittlichen Kartenverkauf von 73 657, was einer Auslastung des Westfalenstadions von 89,02 Prozent entspricht. Dem BVB folgen Revier-Rivale Schalke 04 (56 453) und Rekordmeister FC Bayern München (56 235). Die höchste Auslastung in der Bundesliga erzielte der SC Freiburg. Auf die Saison gerechnet waren 94,07 Prozent der Plätze im Dreisamstadion immer belegt. «Der Zuspruch der Fans ist einmal mehr Beweis für die hohe Attraktivität der Liga, die sich in einer spannenden Saison dokumentierte», erklärte Wilfried Straub, Vorsitzender der Geschäftsführung des Ligaverbandes.

Einen leichten Rückgang um 459 606 Zuschauer verzeichnete die 2. Bundesliga. Insgesamt besuchten 2 630 019 Fans (Schnitt: 8595) die Partien in der zweithöchsten Spielklasse. Über die meiste Unterstützung konnte sich Aufsteiger 1. FC Nürnberg mit durchschnittlich 14 702 Zuschauern freuen. Dicht dahinter folgten Pokalfinalist Alemannia Aachen (14 005) und der zweite Aufsteiger FSV Mainz 05 (13 412).

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