Bordon setzt auf göttlichen Beistand

Hamburg/Stuttgart (dpa) – Im Streit zwischen dem VfB Stuttgart und FC Schalke 04 um den frühzeitigen Wechsel von Marcelo Bordon setzt der brasilianische Fußball-Profi auf göttlichen Beistand.

«Jetzt sollten Felix Magath und Rudi Assauer in die Kirche gehen, am besten gemeinsam. Auf Schalke gibt es ja eine kleine Kapelle», sagte der streng gläubige Abwehrspieler dem Magazin «Sport Bild». «Gott weiß alles, Gott sieht alles. Er wird Assauer und Magath das richtige Zeichen geben.»

Bordon betonte, er wolle so schnell wie möglich Klarheit darüber, wo er in der nächsten Saison spiele. Der 28 Jahre alte Routinier hat bei Schalke einen Vier-Jahres-Vertrag, gültig von der Saison 2005/2006 an, unterschrieben. Rudi Assauer, der Manager der Gelsenkirchener, möchte ihn jedoch gegen Ablöse bereits diesen Sommer holen. Darüber war es zu heftigen Misstönen mit VfB-Teammanager Felix Magath gekommen, der ein Treffen mit Assauer in Stuttgart abgesagt hatte. «Ich habe Gott bei einem Gebet um Rat gefragt, als ich den Vertrag in Schalke unterschrieben habe. Es war die richtige Entscheidung», sagte Bordon.

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