Alaba-Einsatz für Österreich weiter fraglich

Alaba-Einsatz für Österreich weiter fraglich
Bildhinweis: Droht in der EM-Quali auszufallen: Österreichs David Alaba. Foto: Georg Hochmuth/apa/dpa

Wien (dpa) – Der Einsatz von Bayern-Profi David Alaba in den
anstehenden EM-Qualifikationsspielen der österreichischen
Fußball-Nationalmannschaft ist weiter fraglich.

Am Donnerstag treffen die Österreicher in Wien auf Israel und spielen am Sonntag in Ljubljana gegen Slowenien. Der Abwehrspieler laboriert an einem Haarriss in der Rippe und behandelt die Verletzung derzeit im Trainingslager in Wien.

Ursprünglich war vermutet worden, dass der Linksverteidiger gar
nicht nach Österreich kommt und bei den Bayern in München bleibt.
«Es war aber ganz wichtig, dass er angereist ist, auch ein Zeichen
an die Mannschaft. Es war sein ausdrücklicher Wunsch herzukommen»,
sagte der deutsche Auswahltrainer Franco Foda am Montag. Die Österreicher rangieren nach sechs Spielen in der Gruppe G mit zehn Punkten hinter Polen (13) und Slowenien (11) auf Platz drei.

Ob Alaba rechtzeitig fit wird, wagte Foda nicht zu prophezeien.
«Wir werden abwarten, wie es sich in den nächsten ein, zwei Tagen
entwickelt. Bei so einer Verletzung ist es schmerzabhängig. Es kann
sich relativ schnell entwickeln, aber auch etwas länger dauern.
Insofern kann man jetzt keine Prognose abgeben», sagte er.

Proteste des deutschen Rekordmeisters wegen des Wien-Trips von
Alaba habe es keine gegeben. «Ich hatte am Wochenende ein sehr gutes
Gespräch mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic», erklärte Foda. Die Bayern hatten am Montag heftig kritisiert, dass der an einer Knieverletzung laborierende Lucas Hernandez vom französischen Verband zum Nationalteam beordert worden war.

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